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| 18:25 Uhr

Umbruch in der Lausitz
Wirtschaftsausschuss sucht Übersicht zu Strukturwandel

Mitglieder beraten über Vielzahl der Projekte.

Die Mitglieder des neu gewählten Cottbuser Wirtschaftsausschusses wünschen sich eine bessere Übersicht zu den Gremien, die sich direkt oder indirekt mit dem bevorstehenden Umbruch in der Lausitz befassen. So sagt Hans-Joachim Weißflog (Bündnis 90/Die Grünen): „Die Projekte des Strukturwandels liegen mir sehr am Herzen.“ Allerdings befürchte er, „dass wir in guter Absicht ein bisschen den Überblick verlieren, was hier eigentlich alles läuft“. Er plädiert dafür, zunächst zu ermitteln, welche Projekte inzwischen in Cottbus angelaufen sind, wie die finanziellen Mittel verwendet wurden und was dabei herausgekommen ist.

Ähnlich äußert sich Torsten Kaps (AUB). „Mir wäre wichtig, dass wir das Geflecht von Gremien der Wirtschaftsförderung anschauen.“ Auch für ihn sei die aktuelle Situation „ein wenig undurchsichtig“. Er könne nicht mit Sicherheit sagen, welches Gremium sich gerade mit welchem Thema befasse.

Fest steht für den Vorsitzenden des Wirtschaftsausschusses, Dietmar Micklich (AfD): „So gut, wie die Lage derzeit in Cottbus erscheint, war sie lange nicht.“ Das zeige sich auch daran, dass Geld für viele Projekte des Strukturwandels bereitstehe. „Mein Wille lautet, dass wir die Stadt weiter schuldenfrei machen.“ Als Fundament für die Wirtschaft sei es nötig, Berufsschullehrer zu gewinnen.

Ausschussmitglied Karin Kühl (Die Linke) gibt zu bedenken: Nur aus eigener Kraft werde die Stadt Cottbus den Wandel nicht schaffen. „Die interessanten Initiativen entstehen derzeit an der Brandenburgischen Technischen Universität“, sagt Karin Kühl. „Mit ihr sollten wir auch im Ausschuss zusammenarbeiten.“