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| 14:46 Uhr

Lausitz im Wandel
Wirtschaftsregion Lausitz mit neuem Geschäftsführer

Torsten K. Bork ist seit 1. September der Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Lausitz.
Torsten K. Bork ist seit 1. September der Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Lausitz. FOTO: Wirtschaftsregion Lausitz GmbH
Cottbus. Die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH soll neben der Innovationsregion und der Lausitzrunde eine stimmgewaltige Interessenvertreter für die Region sein, wenn es um den unausweichlichen wirtschaftlichen Wandel geht.

Der Unternehmens- und Politikberater Torsten K. Bork aus Potsdam ist seit dem 1. September nun offiziell Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH. Das teilte die Gesellschaft am Montag mit. Die Wirtschaftsregion Lausitz ist die Interessenvertretung der Lausitzer Landkreise bei der Umsetzung des wirtschaftlichen Wandels in Südbrandenburg und Ostsachsen. An der Gesellschaft beteiligt sind aus Brandenburg die Landkreise Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Elbe-Elster, Dahme-Spreewald und die Stadt Cottbus. Aus Sachsen ist der Landkreis Görlitz mit von der Partie.

Die Wirtschaftsregion Lausitz, die aus der einstigen Energieregion hervorgegangen ist, hatte lange nach einem Neuen Chef gesucht, der die Interessen der Kreise bei Strukturwandel wirkungsvoll vertreten kann.

„Bork ist eine ausgezeichnete Wahl. Er verfügt über hervorragende Kontakte in Dresden, Berlin, Potsdam und Brüssel“, sagt der Cottbuser Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU). Bork sei ein Netzwerker durch und durch, mit Leib und Seele.

Der neue Geschäftsführer sendete gleich am Montag Signale der Zusammenarbeit an die Partner im Strukturwandel.

„Mit geht es darum, gemeinsam mit allen Akteuren partnerschaftlich zu verhindern, dass mit dem Ende der Braunkohle ein Riss durch die Lausitz geht“, sagte Bork nach seiner Berufung. Wichtig seien kreative Ideen beim Wandel in der brandenburgischen und sächsischen Lausitz. Es gehe um eine lebendige Weiter- und Neunutzung vorhandener Standorte.

Frische Töne waren am Montag vom neuen Chef der Wirtschaftsregion Lausitz zu hören, wenn es um die Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen in den Wandlungsprozess geht. „Diese Marathon-Projekt lässt sich nur mit der Kraft der Jugend gestalten“ sagte Bork. Er will jungen Menschen in Zukunftsgesprächen Perspektiven in der region aufzeigen und Zukunftssicherheit geben. „Um die Jugend direkt zu erreichen, werden wir auch auf Twitter und in verschiedenen anderen sozialen Medien verstärkt präsent sein“, kündigte Torsten K. Bork an.

(si)