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| 11:54 Uhr

Zukunftsforschung in der Lausitz
Millionen für Lausitzer Zukunftsforscher

 So muss ein Jahr beginnen. Dr.-Ing Christian Wunderlich vom Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme in Dresden erhält von Brandenburgs Wissenschaftsministerin Martina Münch (SPD) und Prof. Dr.  Christiane Hipp, amtierende Präsidentin der BTU Cottbus Senftenberg (v.l.), den millionenschweren Förderbescheid.
So muss ein Jahr beginnen. Dr.-Ing Christian Wunderlich vom Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme in Dresden erhält von Brandenburgs Wissenschaftsministerin Martina Münch (SPD) und Prof. Dr. Christiane Hipp, amtierende Präsidentin der BTU Cottbus Senftenberg (v.l.), den millionenschweren Förderbescheid. FOTO: LR / Jan Siegel
Cottbus. An der BTU Cottbus-Senftenberg entsteht ein neuer Baustein für die Forschungszukunft in der Lausitz. Eine Anschubfinanzierung von 3,6 Millionen Euro, soll den Lausitzer Forschern ganz neue Möglichkeiten eröffnen.

Brandenburgs Wissenschaftsministerin Martina Münch (SPD) kam am Donnerstag mit einem Scheck in die Brandenburgische Technische Universität (BTU) nach Cottbus. Mit 2,6 Millionen Euro unterstützt das Land den Aufbau einer neuen wissenschaftlichen Projektgruppe. Sie ist Teil eines Fraunhofer-Instituts in Dresden, in dem an die 600 Wissenschaftler arbeiten. Das Institut selbst gibt eine weitere Million Euro für die Cottbuser dazu. Einer der Forschungsschwerpunkte in Dresden ist beispielsweise die zerstörungsfreie Werkstoffprüfung.

Die BTU-Wissenschaftler um den Kommunikationstechniker Prof. Matthias Wolff nun können etwas, was die Dresdner Forscher brennend interessiert. Die Lausitzer nämlich sind in der Lage, die Materialdiagnostik-Daten der mit Hilfe künstlicher Intelligenz zu verarbeiten. Auf diese Weise sollen intelligente Systeme entwickelt werden, die in der Lage sind, Maschinen und Produktionsprozesse bei laufendem Betrieb ständig zu analysieren und Schwachstellen im Material zu erkennen, ehe ein Schaden auftritt.

Der Aufbau der Projektgruppe in Cottbus beginnt ab sofort. Bewerbungen aus ganz Deutschland liegen bereits vor. In den kommenden fünf Jahren soll die ausgesprochen innovative Projektgruppe auf zunächst zehn Wissenschaftler wachsen.