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| 19:39 Uhr

Energie- und Kohlewirtschaft
Leag-Chef Rendez zum Vorstandsvorsitzenden des Debriv gewählt

Leag-Chef Helmar Rendez (r.) macht sich weiter für die Lausitzer Energiewirtschaft stark - hier im Februar dieses Jahres mit Sachsens CDU-Regierungschef Michael Kretschmer (M.) und Leag-Bergbau-Vorstand Uwe Grosser im Tagebau Nochten.
Leag-Chef Helmar Rendez (r.) macht sich weiter für die Lausitzer Energiewirtschaft stark - hier im Februar dieses Jahres mit Sachsens CDU-Regierungschef Michael Kretschmer (M.) und Leag-Bergbau-Vorstand Uwe Grosser im Tagebau Nochten. FOTO: dpa / Monika Skolimowska
Halle (Saale). Leag-Chef Helmar Rendez ist der neue Chef des Branchenverbandes Debriv. Er stellte klar, dass er sich für die Interessen der Braunkohlenindustrie und ihrer Beschäftigten einsetzen werde.

Neuer Vorsitzender des Deutschen Braunkohlen-Industrie-Vereins (Debriv) ist Helmar Rendez. Der Leag-Vorstandsvorsitzende wurde von der Mitgliederversammlung anlässlich des diesjährigen Braunkohlentages in Halle (Saale) in sein neues Amt gewählt. Neuer stellvertretender Vorsitzender wurde Lars Kulik.

Der Debriv verabschiedete auch seinen bisherigen Vorstandsvorsitzenden Matthias Hartung. Er gehörte seit 2004 dem Vorstand des Verbandes an und war von 2006 bis 2010 sowie von 2014 bis 2018 dessen Vorsitzender.

Rendez betonte, dass er sich in seiner Zeit als Debriv-Chef nachhaltig für die Interessen der Braunkohlenindustrie und ihrer Beschäftigten einsetzen werde - und damit für eine sichere, bezahlbare und zuverlässige Energieversorgung in Deutschland. „Als führender Industrie- und Produktionsstandort sind wir in Deutschland auf verlässliche Rahmenbedingungen angewiesen, auch bei der Stromversorgung. Und die gibt es, vor allem vor dem Hintergrund des beschlossenen Ausstiegs aus der Kernenergie, auf absehbare Zeit definitiv nur mit heimischer Braunkohle.“

Von der Strukturentwicklungskommission der Bundesregierung erwarte man, so Rendez, dass sie sich auftragsgemäß mit der Zukunft der Braunkohlenregionen auseinandersetzt. Dabei müssten Versorgungssicherheit, kostengünstige Energie und Klimaschutz gleichberechtigt betrachtet werden, aber auch eine lebenswerte Zukunft für die betroffenen Menschen. „Zukunftschancen für die Unternehmen und die Regionen kann es nur geben, wenn die neue Bundesregierung von willkürlichen Eingriffen absieht.“

Bevor Rendez Vorstandsvorsitzender der Lausitz Energie Bergbau AG und Lausitz Energie Kraftwerke AG (Leag) wurde, war er in Stockholm bei der Vattenfall AB für die Konzernentwicklung zuständig.