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| 21:05 Uhr

Arbeit der die Zukunft
In Cottbus werden ICE gewartet

 Blick in die Zukunft: Dietmar Woidke (l.) und Ronald Pofalla bestaunen die schwere Technik im Cottbuser Bahnwerk.
Blick in die Zukunft: Dietmar Woidke (l.) und Ronald Pofalla bestaunen die schwere Technik im Cottbuser Bahnwerk. FOTO: ZB / Patrick Pleul
Cottbus. Brandenburg und die Deutsche Bahn schmieden gemeinsamen Zukunftsplan für die Lausitz. Von Jan Siegel

Im Instandhaltungswerk Cottbus der Deutschen Bahn sollen in Zukunft auch ICE-Züge gewartet werden. Das ist bei einem Spitzentreffen von Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und Bahnvorstand Ronald Pofalla am Mittwoch in Cottbus vereinbart worden. Geplant ist eine strategische Neuausrichtung, die dem Bahnwerk zukunftssichere Geschäftsfelder eröffnet.

„Wir unterstützen den Strukturwandel in der Lausitz nicht nur, wir gestalten ihn als Deutsche Bahn mit“, sagte Roland Pofalla bei dem Treffen. Er war einer von vier Vorsitzenden die Kohlekommission. In dieser Funktion hatte der langjährige CDU-Spitzenpolitiker aus Nordrhein-Westfalen die Besonderheiten der Lausitz auf neue Art kennengelernt. Pofalla weiß heute genau, warum der Kohleausstieg vielen Menschen in der Lausitz, nach ihren Erfahrungen in den zurückliegenden zwei Jahrzehnten, wieder Angst macht.

In Cottbus haben Dietmar Woidke und Ronald Pofalla eine gemeinsame Absichtserklärung unterschrieben. Darin wird nicht nur dem Bahnwerk eine langfristige Perspektive gegeben. Vereinbart sind auch ein großflächiger Streckenausbau, eine Kooperation zur Nachnutzung des Leag-Schienennetzes und eine Initiative zur Fachkräftesicherung.

„Es kommt jetzt darauf an, dass die Bundesregierung das Strukturstärkungsgesetz schnell auf den Weg bringt und umsetzt“, sagte Woidke. Das ist für ihn die entscheidende Voraussetzungen zu Umsetzung aller jetzt getroffenen Verabredungen.