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| 13:05 Uhr

KOLUMNE MEINE WIRTSCHAFTSWOCHE
Herrliche Zeiten

Beate Möschl
Beate Möschl FOTO: LR / Sebastian Schubert
Wie gut, dass es das Wetter gibt. Und Feiertage. Beides steht in einem engen Zusammenhang. Denn während zu Weihnachten oft Stress den Einkauf dominiert, war es vorm Herrentag gar unterhaltsam und entspannt. Das mag am ultimativen Sommer-Grillwetter gelegen haben. Und an den guten Aussichten. Auf einen freien Tag mit herrlichem Fahrradausflug in geselliger Runde, Einkehr und Abgrillen zu Hause bei kühlem Bier – sofern noch möglich. Bei den Aussichten schummelte sich selbst in ob des Ansturms entsetzte Gesichter doch noch ein Lächeln.

Wie gut, dass es das Wetter gibt. Und Feiertage. Beides steht in einem engen Zusammenhang. Denn während zu Weihnachten oft  Stress den Einkauf dominiert, war es vorm Herrentag gar unterhaltsam und entspannt. Das mag am ultimativen Sommer-Grillwetter gelegen haben. Und an den guten Aussichten. Auf einen freien Tag mit herrlichem Fahrradausflug in geselliger Runde, Einkehr und Abgrillen zu Hause bei kühlem Bier – sofern noch möglich. Bei den Aussichten schummelte sich selbst in ob des Ansturms entsetzte Gesichter doch noch ein  Lächeln.Egal, ob es noch alles Gewünschte gab, oder nur noch Alternativen nach Feierabend so gegen Sechs -  in der Schlange zur  Kasse gab’s fröhlich  launige Gesprächskultur. Plausch statt Warteschleife. Übers Wetter, Pleiten, Pech und Pannen, den Ansturm aufs Angebot wie vor jedem Feiertag oder darüber, wie  sich auf den Feiertag  einstimmt.

So  macht einkaufen Laune und  schenkt Wissen, das verbindet: Wir sind nicht allein. Und schon längst erkannt: Die Supermarkt-Besatzungen sind eingespielt. Dem Vernehmen nach ist auch manche Verkäuferin vor Feiertagen wie diesem besonders gerne da,  weil das Leben im Markt dann richtig pulsiert. Ein Hochgefühl, das sich wie im Flug zu übertragen scheint. Dank Zusatzkasse und kleiner Pläuschchen mit Vordermann und -frau in der Warteschlange  klingelt die Kasse am Ende schneller als beim Anstellen noch gedacht. Die Kassiererin ist Ruhepol und zügig  zugleich. Freundlich  wünscht sie  jedem  „einen schönen Feiertag“. Da   musste es einfach klappen. Mit dem Wetter und der guten Laune zum Herrentag.  Das verlangt nach Wiederholung; Pfingsten naht.  Achtung, wir kommen! Mit aller Kaufkraft!