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| 16:23 Uhr

Wegen Grundwasser-Absenkung
Umwelthilfe klagt gegen den Tagebau Jänschwalde

 Der Tagebau in Jänschwalde (Spree-Neiße). Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat am Freitagvormittag Klage gegen den Weiterbetrieb des Braunkohletagebaus Jänschwalde (Spree-Neiße) eingereicht.
Der Tagebau in Jänschwalde (Spree-Neiße). Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat am Freitagvormittag Klage gegen den Weiterbetrieb des Braunkohletagebaus Jänschwalde (Spree-Neiße) eingereicht. FOTO: dpa / Patrick Pleul
Cottbus. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat am Freitagvormittag Klage gegen den Weiterbetrieb des Braunkohletagebaus Jänschwalde (Spree-Neiße) eingereicht.

Das Verwaltungsgericht Cottbus bestätigte den Eingang einer Klageschrift, die sich gegen den Hauptbetriebsplan für den Tagebau Jänschwalde für das Jahr 2019 richtet.

Sascha Müller-Kreanner, der DUH-Bundesgeschäftsführer, begündete das juristische Vorgehen damit, dass „die Genehmigung des Hauptbetriebsplans für den Tagebau gegen geltendes europäisches und nationales Umweltrecht“ verstoße.

In der Sache geht es um Naturschutzaspekte und konkret um mögliche Beeinträchtigungen von Schutzgebieten durch die Grundwasserabsenkung für den Braunkohleabbau.

Die Klage dürfte sich in diesem Fall gegen das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg (Landesbergamt) richten. Das Amt hatte den Hauptbetriebsplan genehmigt.

Bei der Klageschrift arbeitete die DUH nach eigenen Angaben eng mit der Grünen Liga zusammen. Aus Sicht der Kläger drohe ein Weiterbetrieb des Tagebaus mehrere geschützte Moorgebiete durch Entwässerung zu zerstören.

Aus dem Landesbergamt hieß es am Freitag: „Die vorgebrachten Argumente der Umweltverbände werden geprüft. Im Einzelnen kann dazu jetzt noch keine Aussage getroffen werden.“

(si)