| 09:55 Uhr

Agentur für Arbeit Cottbus bleibt vor Ort
Arbeitsagentur Cottbus hält an elf Geschäftsstellen fest

Die Agentur für Arbeit hat elf Geschäftsstellen in Südbrandenburg.
Die Agentur für Arbeit hat elf Geschäftsstellen in Südbrandenburg. FOTO: Hendrik Schmidt / dpa
Cottbus. Immer weniger Menschen arbeitslos - in Sachsen schließt die Agentur für Arbeit Filialen, in Südbrandenburg bleibt das Geschäftsstellennetz so wie es ist. Warum? Von Beate Möschl

Anders als in Ostsachsen schließt die Agentur für Arbeit in Südbrandenburg keine Geschäftsstellen vor Ort. Das bestätigt Heinz-Wilhelm Müller, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Cottbus, auf RUNDSCHAU-Nachfrage. „Wir schließen keine Agenturen. Unser Agenturbezirk ist größer als der Agenturbezirk Bautzen. Wir wollen unsere Kunden nicht reisen lassen“, sagt der Cottbuser Agenturchef mit Blick auf Sachsen und betont: „Wir bleiben mit unseren elf Geschäftsstellen in Südbrandenburg in der Fläche.“

Heinz-Wilhelm Müller, Vorsitzender der Geschäftsführung der  Agentur für Arbeit Cottbus
Heinz-Wilhelm Müller, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Cottbus FOTO: Agentur für Arbeit Cottbus

Zuvor hatte die Bundesagentur für Arbeit in Sachsen angekündigt, wegen stetig sinkender Arbeitslosenzahlen die Anlaufstellen für Arbeitsuchende und die Zahl der Beschäftigten in Ostsachsen weiter zu reduzieren. So sollen zu Beginn des neuen Jahres die Außenstellen Radeberg und Bischofswerda der Agentur für Arbeit Bautzen geschlossen werden. Bei der Agentur für Arbeit in Bischofswerda waren im September noch 260 Menschen arbeitslos gemeldet, in Radeberg waren es 272.

Zum Vergleich: Die kleinste Geschäftsstelle in Südbrandenburg ist Luckau. Dort waren im November 430 Menschen arbeitslos gemeldet; Unterbeschäftigung ohne Kurzarbeit eingerechnet, sind hier insgesamt circa 605 Personen ohne Arbeit.