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Sportlich in Drebkau
„Wir Läufer sind alle eine große Familie“

Kurz vor Jahresende haben sich die Drebkauer noch einmal verausgabt.
Kurz vor Jahresende haben sich die Drebkauer noch einmal verausgabt. FOTO: Marion Hirche
Drebkau . 106 Sportlerinnen und Sportler gehen  bei Drebkauer Silvesterlauf 2017 an den Start.

Der Drebkauer Silvesterlauf ist bereits eine geliebte Tradition. In diesem Jahr wurde die einst von Bernd Noack ins Leben gerufene Veranstaltung erneut vom Ortsbeirat und Drebkauer Sportverein  organisiert. 106 Sportler und Sportlerinnen, darunter 13 Kinder und zwölf Jugendliche, gingen an den Start.

Die meisten Teilnehmer, 48 insgesamt, bewältigten die 5000-Meter–Strecke. Zur Verfügung stand auch eine Runde über 2500 Meter, und der Nachwuchs bewältigte auf dem Sportplatz 500 Meter im Oval. Johannes Krebs vom Drebkauer Schützenverein schickte die Läufer auf die Strecke.

Unter den Silvesteraktiven waren auch die Drebkauer Lauffreunde. In ihren violetten Trikots nahmen sie die lange Strecke in Angriff, unter ihnen auch die ältesten Silvesterlaufakteure  Heinz Jugler und Klaus Bartel mit 73 Jahren. Zu ihrem Laufquartett gehörten auch Helge Brigsch und Frank Nestroi. Zusammen tummeln sie sich seit mehr als drei Jahren auf zahlreichen Laufveranstaltungen der Region.

Ähnliches gilt für die vier  Handröcks aus Laubst. Vater Rene und Mutter Stephanie walkten 2,5 Kilometer. Die fünfjährige Tochter Lina begleitete die Eltern mit dem Roller und Sohn Timm joggte 2500 Meter. Verstärkung gab es für das Familienquartett von Freundin Anja Buchholz: „Zusammen macht es Spaß, man tut was gegen das schlechte Gewissen. Eigentlich sind wir Läufer alle eine große Familie“.

Die großen Fußballer vom SV Einheit nutzten den Lauf als Trainingseinheit, einige Nachwuchsspieler taten es ihnen gleich, darunter die achtjährige Danica Heinze und Bayern-München-Fan Willy Muth. Die beiden Drebkauer Kinder spielen in der Spielvereinigung Leuthen-Kausche-Drebkau.

Auch Spree-Neiße-Landrat Harald Altekrüger (CDU) ließ es sich, wie die Jahre zuvor, nicht nehmen, und walkte 2500 Meter. Die Drebkauer Brunnenfee Tanja Anson sah sich durch die Einladung des Sportvereins in der Pflicht: „Die 2500 Meter waren länger als geglaubt, die letzten 500 gingen ganz schön schwer“, meinte sie ehrlich nach ihrem ersten Lauf überhaupt.

Kondition wird sie nicht nur als Brunnenfee brauchen, sondern auch für die Vorbereitung der Zweispänner-Weltmeisterschaft in Drebkau-Raakow im September 2019.

Frühere Brunnenfeen sorgten für das leibliche Wohl: Laura Tischer und Luisa Koalick produzierten zusammen mit der vielleicht in einigen Jahren zukünftigen Bunnenfee Lena Tischer leckere Waffeln.

Der Chef des Sportvereins, René Tischer, war mit dem Verlauf zufrieden: „Wir freuen uns, dass wir diese Tradition fortsetzen können, dass passt gut in unseren Sportkalender. Es ist doch eine prima Sache, wenn man sich fit fürs neue Jahr macht.“  

Es gab Medaillen, Pokale und T-Shirts für die Sieger und jeder Teilnehmer, der es wollte, konnte fast zum Nulltarif Dank der Sponsoren ein Erinnerungslauftrikot mitnehmen.