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Wilder Wein für Pückler-Grabpyramide

Die Restaurierung d er Grabpyramide von Fürst Pückler (1785-1871) im Branitzer Park ist fast abgeschlossen. Ziel war es, die Seepyramide aus Erde geometrischer aussehen zu lassen und auf ihre einstige Originalhöhe aus dem 19. Jahrhundert zu bringen. Wind und Wetter hatten sie um rund einen Meter auf 12,50 Meter schrumpfen lassen. Nach Angaben der Stadt Cottbus sind die Arbeiten zu 90 Prozent fertig. Was noch fehlt ist die Bepflanzung mit rotem Wein. Für die Pyramide und ihr Umfeld standen 1,6 Millionen Euro zur Verfügung .
Die Restaurierung d er Grabpyramide von Fürst Pückler (1785-1871) im Branitzer Park ist fast abgeschlossen. Ziel war es, die Seepyramide aus Erde geometrischer aussehen zu lassen und auf ihre einstige Originalhöhe aus dem 19. Jahrhundert zu bringen. Wind und Wetter hatten sie um rund einen Meter auf 12,50 Meter schrumpfen lassen. Nach Angaben der Stadt Cottbus sind die Arbeiten zu 90 Prozent fertig. Was noch fehlt ist die Bepflanzung mit rotem Wein. Für die Pyramide und ihr Umfeld standen 1,6 Millionen Euro zur Verfügung . FOTO: ZB
Cottbus. Auf der Grabpyramide von Fürst Pückler (1785-1871) wächst bald wieder wilder Wein. Seit Montag wird der Erdhügel damit bepflanzt, wie Parkleiter Claudius Wecke am Montag sagte. (dpa/bb)

1800 Pflanzen werden eingesetzt. Damit endet auch die monatelange Sanierung der Grabpyramide.

Seit Juni 2014 wurde das Wahrzeichen von Cottbus restauriert. Ziel war es, die Pyramide, die mitten in einem See liegt, auf ihre einstige Originalhöhe aus dem 19. Jahrhundert zu bringen. Wind und Wetter hatten sie um rund einen Meter auf 12,50 Meter schrumpfen lassen.

Der exzentrische Landschaftsgartengestalter Hermann von Pückler-Muskau ließ sich die Pyramide, die auch Tumulus genannt wird, als späteres Grab schaffen. Pückler gestaltete auch im sächsischen Bad Muskau eine Parkanlage, die seit 2004 zum Unesco-Weltkulturerbe zählt. Die rund 830 Hektar an der Neiße liegen zu zwei Dritteln auf polnischem Boden.