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| 14:11 Uhr

Wettbewerb im Gleitschirmfliegen
„Spreewald Open“ erstmals mit Fliegern aus Polen

FOTO: Georg Zielonkowski
Cottbus. Die fünfte Auflage der „Spreewald Open“ wird international. Zum ersten Mal kommen zum Gleitschirmflugwettbewerb des Cottbuser Fliegerclubs am Himmelfahrtswochenende auch sechs Teilnehmer aus Polen.

Vom 30. Mai bis zum 2. Juni wetteifern 70 Gleitschirmflieger um den Pokal. Uwe Krenz, Vorsitzender des 1. Cottbuser Drachen- und Gleitschirmfliegerclubs, hofft, dass sich daraus eine dauerhafte Partnerschaft mit dem Verein aus Zielona Gora ergibt. Gefördert wird die Begegnung  durch die Euroregion Spree-Neiße-Bober. Bereits in den Vorjahren haben sich die Flieger von dies- und jenseits der Grenze jedes Jahr im italienischen Bassano getroffen. Für die Verständigung ist gesorgt. „Die meisten sprechen Deutsch“, sagt Krenz. Außerdem  gibt es beim Wettkampf Dolmetscher, denn „wir sprechen wenig Polnisch.“

Gestartet wird auf dem ehemaligen Flugplatz Cottbus-Nord. Die Teilnehmer werden zur Mittagszeit mit einer Seilwinde in die Luft gezogen. Das Gelände ist wegen der in Deutschland raren Gelegenheit, über die Stadt zu fliegen, sehr begehrt. Mannschaften aus drei Piloten versuchen, im Wettkampf bestimmte Aufgaben zu lösen, etwa ein Ziel in kürzester Zeit zu erreichen. Neben Einsteigern, guten Fliegern und Profis gibt es auch eine eigene Wertung für die elf Piloten, die in Tandems fliegen.

Die Cottbuser können  das Spektakel bei Bier und Bratwurst auf dem Flugplatzgelände von der Erde aus betrachten. Wer höher hinaus will, dem bietet der Flugsportverein  die Gelegenheit, nachmittags mit einem Tandempiloten  selbst einmal die Vogelperspektive einzunehmen.

www.windenschlepp-cottbus.de

(sel)