(pk) Der Golßener Verein Zukunft Heimat ruft am Mittwoch zur Demonstration vor der Stadthalle auf. Am Tag der deutschen Einheit soll demnach ab 14 Uhr ein Zeichen gegen den „multikulturellen Globalismus“ gesetzt werden, heißt es in einer Ankündigung des Vereins.

Dagegen stellt sich das Bündnis Cottbus Nazifrei, um ein Zeichen für ein offenes und solidarisches Cottbus zu setzen. Die Kundgebung ab 13.30 Uhr ist demzufolge unweit des Stadthallenvorplatzes an der Stadtmauer, Ecke Berliner Straße, geplant. Sie steht unter dem Motto: „Ausgehetzt – Rechte Einheit aufbrechen“.

Derweil erklärt das Bürgerbündnis Cottbuser Aufbruch zum Tag der Wiedervereinigung: „Kein Mensch darf ermordet, gejagt und/oder anderweitig diskriminiert werden. Weder in Chemnitz, Köthen, Cottbus oder wo auch immer. Trotzdem geschieht es.“ Weiter heißt es in der Erklärung: „Wir verurteilen den mutmaßlichen Mord von Chemnitz und jede andere Mord- und/oder Straftat. Wir kritisieren nicht weniger jene, die solche Straftaten instrumentalisieren und für menschenverachtende oder demokratiefeindliche Propaganda missbrauchen. Die große Mehrheit friedlich trauernder und teilweise zu Recht über die Versäumnisse der Politik verärgerten Bürger nehmen wir von dieser Kritik ausdrücklich aus.“