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| 02:33 Uhr

Weiterer Schritt in Richtung Direktvergabe der Buslinien

FOTO: Photographer: Andre Hamann Fotolia
Spree-Neiße. Der Landkreis Spree-Neiße soll zusammen mit der Stadt Cottbus eine Behördengruppe bilden, damit die Buslinien im westlichen Spree-Neiße-Kreis ohne Ausschreibung direkt an Cottbusverkehr vergeben werden können. Dies hat der Kreisausschuss dem Kreistag einstimmig empfohlen. Steffi Ludwig

Der Beschlussvorschlag sieht vor, dass der Landrat ermächtigt werden soll, für den Landkreis Spree-Neiße eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung abzuschließen. Hintergrund ist die Tatsache, dass Mitte 2017 der Vertrag mit den bisherigen Betreibern des Buslinienbündels Spree-Neiße/West Cottbusverkehr, Neißeverkehr und Leo Reisen ausläuft. Das Gebiet umfasst Cottbus und den westlichen Spree-Neiße-Kreis über Kolkwitz, Drebkau und das Amt Burg.

Auf Vorschlag der Stadt Cottbus soll nun das eher ungewöhnliche Verfahren einer Direktvergabe gewählt werden, um die hundertprozentige Stadttochter Cottbusverkehr - auch aufgrund der Zuverlässigkeit und Zufriedenheit - zu binden. Dafür braucht die Stadt aber den Landkreis, da diesem das Gebiet gehört. Deshalb muss nun eine solche Behördengruppe gebildet werden.

Als Spree-Neiße-Vertreter in der Gruppe von Behörden wurden Raik Gallas (CDU) und Helmut Franz (SPD/L-U) aus dem Kreistag sowie Dezernent Carsten Billing und die Leiterin Zentrales Controlling Grit-Maren Pfitzmann aus der Verwaltung benannt. Ansprechpartner soll Grit-Maren Pfitzmann sein.

Der Kreistag soll nun am 10. Februar beschließen. Die Cottbuser Stadtverordnetenversammlung soll am 24. Februar über einen gleichlautenden Beschlussantrag entscheiden.