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Weitere Geflügelpest-Fälle: Cottbuser Tierpark bleibt geschlossen

Drei Enten wurden tot aufgefunden.
Drei Enten wurden tot aufgefunden. FOTO: dpa
Cottbus. Der Cottbuser Tierpark bleibt weiter geschlossen – mindestens bis zum 18. Februar. Das hat das Veterinäramt des Landkreises Spree-Neiße, das auch für Cottbus zuständig ist, am Donnerstag entschieden. Nach den ersten Fällen von Wildgeflügelpest durch das H5N8-Virus auf dem Tierparkgelände wurden bei Untersuchungen weitere Infektionen festgestellt. Hering Sven

Amt und Tierpark würden alle Vorkehrungen treffen, um den gefiederten Tierbestand im Tierpark zu erhalten. Eine Tötung sei nicht vorgesehen.

Der bestehende Sperrbezirk rund um den Tierpark und die Festsetzungen zum Beobachtungsgebiet bleiben bis auf weiteres unverändert bestehen. Als zusätzlich angeordnete Schutzmaßnahme gilt es für Besitzer von Hunden und Katzen sicherzustellen, dass diese im Sperr- und Beobachtungsgebiet nicht frei umherlaufen. Es soll damit verhindert werden, dass Hunde oder Katzen mit Kadavern toter Wildvögel in Kontakt kommen und den Erreger weiterverbreiten.