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Weg frei für Abitur mit Meisterhandwerkswissen

Den Kooperationsvertrag unterzeichneten Thomas Drescher, Staatssekretär im Bildungsministerium Brandenburg (li), Corina Reifenstein, Vizepräsidentin der Handwerkskammer Cottbus (Mitte, sitzend) sowie die Leiter der Oberstufenzentren Elbe-Elster, Lausitz, Cottbus und Dahme-Spreewald.
Den Kooperationsvertrag unterzeichneten Thomas Drescher, Staatssekretär im Bildungsministerium Brandenburg (li), Corina Reifenstein, Vizepräsidentin der Handwerkskammer Cottbus (Mitte, sitzend) sowie die Leiter der Oberstufenzentren Elbe-Elster, Lausitz, Cottbus und Dahme-Spreewald. FOTO: Helbig/mih
Cottbus. Pünktlich zum Start des neuen Schuljahres haben am Montag die Handwerkskammer Cottbus, das Brandenburger Bildungsministerium sowie die Oberstufenzentren (OSZ) Cottbus, Dahme-Spreewald, Elbe-Elster und Lausitz den Weg frei gemacht für das Berufliche Gymnasium plus Handwerk – ein Abitur mit Mehrwert. Am Nachmittag wurde im Haus des Handwerks in Cottbus der Kooperationsvertrag unterzeichnet für den in Brandenburg einzigartigen Weg zum Abitur. Beate Möschl

Wer sich für das berufliche Gymnasium plus Handwerk entscheidet, hat nach drei Jahren nicht nur das Abi in der Tasche, sondern zusätzlich die Chance auf eine verkürzte Berufsausbildung im Handwerk und bereits einen Teil der Meisterausbildung absolviert, sodass er sich sehr schnell zum Meister und damit auch für eine Führungsposition im Handwerk qualifizieren kann. Ab der 11. Klasse können die Schüler bei Praktika im Handwerk ausprobieren, was ihnen liegt. Die Handwerkskammer hat diesen Weg initiiert, um junge qualifizierte Menschen für das inzwischen kräftig modernisierte Handwerk zu begeistern und sie mit guten Jobs und Karrierechancen in der Region zu halten. Am OSZ Cottbus und Dahme-Spreewald können interessierte Zehntklässler sofort diesen Weg zum Abitur einschlagen. In den OSZ Elbe-Elster und Lausitz beginnt das Handwerker-Abitur im kommenden Schuljahr.