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| 18:46 Uhr

Nach Abwahl der Amtsdirektorin
Wechsel an der Spitze des TAZ-Vorstands

Petra Krautz.  Foto: Kerstin Möbes
Petra Krautz. Foto: Kerstin Möbes FOTO: Kerstin M“bes
Burg. Nach Abwahl verliert Petra Krautz den Posten. Von Daniel Schauff

Christoph Neumann ist amtierender Verbandsvorsteher des Trink- und Abwasserzweckverbands Burg (TAZ). Mit Petra Krautz’ Abwahl als Amtsdirektorin verliert sie laut Gesetz auch den gekoppelten Posten beim TAZ, erklärt Neumann. Der übernimmt den Posten, weil es keinen Stellvertretenden Verbandsvorsteher gab. Damit beerbt Neumann Petra Krautz auf gleich zwei Posten. Neumann ist ebenfalls amtierender Amtsdirektor.

Bis zur Neuwahl eines Amtsdirektors in Burg steht der TAZ nun vor der Aufgabe, eine Entscheidung zu fällen, ob künftig ein hauptamtlicher Verbandsvorsteher Neumanns Aufgabe übernimmt oder ob erneut der Amtsdirektor den Posten mitbekleidet, sagt Neumann. Beide Optionen gebe es. Die aktuelle Situation bezeichnet der amtierende Verbandsvorsteher als „ungünstig“. Künftig soll es auch einen Stellvertreter für die Position geben.

Petra Krautz war im April abgewählt worden. Ein erster Abwahlantrag im Vorjahr war gescheitert. Beim zweiten stimmten nur drei Amtsausschussmitglieder gegen die Abwahl, zehn dafür. Petra Krautz hatte daraufhin angekündigt, die Abwahl prüfen zu lassen, warf Ausschussmitgliedern Befangenheit vor. Unabhängig davon aber habe er Petra Krautz abberufen müssen, erklärte Christoph Neumann kurz nach der Abwahl.