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| 02:34 Uhr

Wasserversorgung stets gewährleistet

In der modernen Schaltwarte des Wasserwerkes Cottbus-Sachsendorf wird die Trinkwasserversorgung für Cottbus und Umland gesteuert und überwacht.
In der modernen Schaltwarte des Wasserwerkes Cottbus-Sachsendorf wird die Trinkwasserversorgung für Cottbus und Umland gesteuert und überwacht. FOTO: Ulrich Mertens
Cottbus. 30 Grad Celsius und kein Regen. Obwohl der August meist heiß und trocken war, musste niemand dursten. "Die Trinkwasserversorgung durch die Lausitzer Wasser GmbH & Co. KG war zu jeder Zeit gewährleistet", betont Jonas Krause, Technischer Leiter der LWG. red/dh

Selbst am 7. August, als die Abnahme an Trinkwasser im Versorgungsgebiet Cottbus mit 23 282 Kubikmeter (das sind circa 23 Millionen Liter) rund 70 Prozent über der durchschnittlichen Tagesmenge von 14 000 Kubikmeter lag, gab es keine Probleme. "Unsere beiden Cottbuser Wasserwerke - in Sachsendorf und im Fehrower Weg - können pro Tag insgesamt 28 700 Kubikmeter Trinkwasser zur Verfügung stellen", erklärt Jonas Krause. "Es gab also noch Reserven."

Dennoch stellten Hitze und Trockenheit eine Herausforderung für die Wasserwerker da, wie es in einer Presseinformation der LWG heißt. "Insbesondere in den ländlichen Bereichen mussten wir aktiv werden, um dort eine ausreichende und druckgerechte Versorgung mit Trinkwasser zu gewährleisten", so Jonas Krause. Dort erfolgt die Versorgung über Druckerhöhungsstationen und Reinwasserbehälter, die ein Volumen von einer Tagesmenge haben. Je nach Bedarf musste deren Fahrregime angepasst werden. "Dank der langjährigen und umfangreichen Erfahrungen unserer Kollegen hatten wir aber auch das gut im Griff", lobt der Technische Leiter seine Mitarbeiter. "Sie haben rechtzeitig reagiert und die Befüllzyklen der Behälter so geändert, dass immer genügend Wasser vorhanden war."

So sei es auch kein Problem gewesen, dass die Wasserabnahme selbst in der Nacht deutlich anstieg. "Gerade im ländlichen Bereich und auch in Gartenanlagen scheinen sehr viele Kunden ihre Wassersprenger nachts zu betreiben", vermutet Jonas Krause. Dadurch kam es an manchen Tagen fast zu einer Verdoppelung der sogenannten Nachtverbräuche.

"Das ist sogar vorteilhaft für die Wasserversorgung am Tag", sagt Jonas Krause. Er weist Gartenbesitzer auf Folgendes hin: "Sicher waren bei vielen die Regentonnen leer und das Wasser aus dem Hahn wurde zum Bewässern genutzt. Die dafür verbrauchte Menge können Sie von der Abwasserrechnung absetzen und damit Kosten sparen, wenn Sie einen Gartenwasserzähler haben." Mehr Informationen darüber erhält man unter anderem auf der LWG-Internetseite www.lausitzer-wasser.de .

Zum Thema:
Im August wurden durch die beiden Cottbuser Wasserwerke insgesamt 575 733 Kubikmeter Trinkwasser gefördert; im August 2014 waren es nur 446 742. Im März 2015 lag die Trinkwasserförderung beider Werke nur bei 416 174 Kubikmeter. Der Trinkwasserbehälter an der Druckerhöhungsstation Haasow hat ein Volumen von 120 Kubikmetern, das entspricht einer normalen Tagesmenge. Am 11. August lag die Abnahmemenge allerdings bei 244 Kubikmetern. Daher musste der Behälter zweimal komplett neu befüllt werden.