Die Bootsverleiher im Spreewald sind nach der Corona-Zwangspause wieder am Start. Die Tagesausflügler hat es zum Paddeln sofort zurück aktiv sportlich auf die Fließe gezogen. Das bestätigt Bernd Lehmann (56) vom Bootsverleih am Leineweber im Kurort Burg. Nach dem wettertechnischen Ende der ausgesprochen schönen Tage seien die ersten Mai-Tage gut für den Neustart ins Geschäft gewesen. „Uns fehlen natürlich die Urlauber. Denn die Beherbergungsbetriebe sind noch geschlossen", sagt er. Die Gäste, die länger als einen schönen Tag im Spreewald weilten, seien wirtschaftlich wichtig.

Mit dem deutlich verzögerten Saisonbeginn mit Beginn des Monats Mai ist der Unternehmer zufrieden. „Wir hatten telefonisch zuvor schon viele Anfragen. Es ist schön, dass die Leute, die dürfen, jetzt auch kommen“, sagt der Unternehmer.

Bernd Lehmann hofft auf weitere Lockerungen der Corona-Eindämmungsverordnung. Denn er will seine zehn Mitarbeiter aus der Kurzarbeit holen und auch schnell wieder Kahnfahrten anbieten. Auflagen kann er akzeptieren, die andauernde Ungleichbehandlung kritisiert er. „Die Cottbuser Parkeisenbahn darf schließlich unter Auflagen auch wieder fahren“, fordert der Spreewälder gleichfalls freie Fahrt für Kahntouristen auf den Spreewald-Fließen.

Die bereits eingetretenen Verluste in Folge des Fehlstartes in die Saison wegen der Corona-Gefahr ließen sich nicht aufholen. Die Tourismusbetriebe müssten das kompensieren. Das aber sei nur einigermaßen abzufedern, wenn die Gäste nun endlich wieder kommen dürften.