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| 19:24 Uhr

Wasserschutzpolizei warnt vor gefährlichem Eislaufen

Cottbus. Nach dem Dauerfrost der vergangenen Tage dürften einige Eisläufer bereits ihre Kufen schärfen. Doch die Wasserschutzpolizei warnt ausdrücklich vor dem unbedachten Betreten von Eisflächen. pk

Polizeisprecher Torsten Wendt betont: "In Brandenburg werden keine natürlichen Eisflächen freigegeben. Das Betreten erfolgt stets auf eigene Gefahr."

Der Amtsteich in Cottbus hat in diesem Jahr wegen der Bauarbeiten an der Bastion Wasser lassen müssen. Demzufolge ist die Fläche deutlich reduziert. Doch die dürfte im Gegensatz zu anderen Gewässern eine gewisse Sicherheit bieten. "Mit der nötigen Vorsicht ist dort das Eislaufen erlaubt", sagt Stadtsprecher Peter Lewandrowski. Das Ordnungsamt werde nicht einschreiten.

Die Stärke der Eisschicht hängt von vielen Faktoren ab. Strömung, Wasserstand, Gewässergrundes, Sonneneinstrahlung und Wind haben darauf Einfluss. "Betreten Sie das Eis nie allein und erst wenn es wirklich trägt", warnt der Polizeisprecher. "Lassen Sie Kinder nie unbeaufsichtigt auf Eisflächen spielen. Verlassen Sie das Eis sofort, wenn es knackt oder knirscht. Meiden Sie die Nähe von Brücken oder anderen Bauwerken, fließende Gewässer mit offenen Stellen oder aufgebrochene Fahrrinnen."