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| 17:36 Uhr

Wassersport
Wasserspaß mit Paddelbruch

Team "Paddelbruch" ging mit großem Spaß ins Wasser.
Team "Paddelbruch" ging mit großem Spaß ins Wasser. FOTO: Marion Hirche
Klein Döbbern. 40 Teams waren bei den zwölften Wasserfestspielen am Spremberger Stausee dabei. Von Marion Hirche

Zum zwölften Mal fanden die Wasserfestspiele am und auf dem Spremberger Stausee statt. Die traditionelle Veranstaltung ist jetzt am Limit angekommen: 40 Teams nahmen an den Wettkämpfen am Freitag und Sonnabend teil, mehr geht nicht. Der Auftakt wurde traditionell mit dem Nachtlauf um den Leag-Pokal gemacht.  Der „Stausee in Flammen“ und die Beachparty mit DJ Loreal rundeten den gelungenen Eröffnungstag ab.

Das Drachenbootteam „Betreutes Paddeln“ Froschcotta vom ESV-Kanu Dresden sicherte sich den Sieg im A-Lauf und damit den Pokal. Am Sonnabend  waren dann 39 Mannschaften am Start und konnten sich entsprechend ihren Leistungen  in Rennen im den  Sparkassen-Cup, im den LWG-Cup und um den Neuhausen-Cup bewähren. Mit von der Partie war auch das Team „Paddelbruch“ aus Drebkau. Die Mitarbeiter eines ambulanten Familienhilfeunternehmens  waren zum ersten Mal am Stausee dabei. „ Wir haben das 2017 schon mal in Cottbus bei der Drachenbootregatta probiert und es hat sehr viel Spaß gemacht. Deshalb sind wir heute hier. Nächstes Jahr werden wir wohl auch den Nachtlauf  mitmachen“, war von  Chefin Annett Sowa zu erfahren. Die Sozialarbeiter hatten ihre Zelte und Klappstühle in der Nähe der enviaM-Bühne aufgestellt. Hier unter dem Campingdach waren auch die Obstschüsseln und die Getränke postiert. Mannschaftskapitän „Matze“ Matthias Rahn meinte dazu: „Ich finde es toll, dass die Firma uns das heute spendiert“.  Die Mannschaft „Paddelbruch“ hatte im Wettkampf keinen Paddelbruch,  aber viel Spaß. Im Hintergrund des Paddelbruch-Lagers gab es noch das Fläschchen für das Firmenmitarbeiterbaby, kurz darauf eilte die 20er-Truppe zum nächsten Start. Mit dabei waren auch Sophie Stoll und Coline Ollrogge. Die 17- und die 12-Jährige  saßen im Boot zusammen mit ihren Müttern. Sandra Ollrogge  gab als Trommlerin den Takt an. Damit jeder weiß, wo er seinen Platz im Boot hat, bastelte  Sophie extra noch ein Besetzungsbrett. Das avancierte vor dem Einstieg dann auch zum wichtigsten Utensil. Ein solches Ding hatten die Drachenpaddler aus der Großgemeinde Neuhausen nicht. Brauchten sie auch nicht, denn schließlich war das Team der Laubsdorferin Petra Lehmann, der Frau mit der lila Perücke am Kapitänshut, schon zum neunten Mal  auf dem Stausee am Start. Die Neulinge, die sich in das Team eingereiht hatten, fügten sich nahtlos ein.  Peter, Elke und Sohn Danny Wemme aus Harnischdorf brachten die Verwandten Doreen und Torsten Wemme aus Luckau als Teilnehmer mit. Zusammen hatten sie  alle  viel Vergnügen.

Spaß gab es nicht nur für die Paddler, sondern auch für die Zuschauer. Sie konnten bei zahlreichen Wettbewerben mitmachen, aber auch schlemmen und  mitfeiern.  

Im Drachenbootvergleich hatten das Team „RUM Paddler“ im Sparkassen-Cup, das Team Meuropa im enviaM-Cup, das Team Quereinsteiger im  LWG-Cup und das Frauenteam Köpenicksen im Gemeinde-Neuhausen-Cup die Nase vorn. Aber gewonnen haben alle: Der Zusammenhalt, der Erholungswert und der Spaß waren Trumpf für die Starter aus Sachsen, Brandenburg und Polen.