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| 11:49 Uhr

Trockenperiode
Mangelware Wasser in der Lausitz

 Karpfenteich: In den vergangenen Jahren waren Lausitzer Teichwirte immer wieder zum Not-Abfischen gezwungen.
Karpfenteich: In den vergangenen Jahren waren Lausitzer Teichwirte immer wieder zum Not-Abfischen gezwungen. FOTO: dpa / Z1022 Patrick Pleul
Cottbus. Wie eine stabile Wasserversorgung in der Lausitz auch in extremen Trockenperioden sichergestellt werden kann, ist am Dienstag, 9. Juli, Thema einer öffentlichen Vorlesung in Cottbus.

Um den angespannten Wasserhaushalt und intelligentes Wasermanagement ind er Lausitz geht es am 9. Juli, 17.30 Uhr, bei einer öffentlichen Ringvorlesung auf dem Zentralcampus der BTU Cottbus-Senftenberg in Cottbus. Der Diplom-Geologe Sebastian Fritze spricht dabei in seiner Vorlesung über das Dürrejahr 2018 und die Folgen und Lehren für die Wasserwirtschaftler ind er Region. Fritze ist Betriebsleiter für den Bereich Spree/Neiße bei der Landestalsperrenverwaltung Sachsen.

In seinem Vortrag will er darüber sprechen, wie sich die Lausitzer Wasserwirtschaftler schon jetzt auf lang anhaltende Trockenperioden eingestellt haben und was dringend noch getan werden muss, um das Wassersystem in Südbrandenburg und Ostsachsen zuverlässig abzusichern.

Das Jahr 2018 war in der Lausitz das bisher wärmste und eines der beiden trockensten Jahre seit Beginn der regelmäßigen Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881. Das extreme Niederschlagsdefizit habe ein striktes Management der Wasserbewirtschaftung in den Flussgebieten Spree/ Schwarze Elster notwendig gemacht, vor allem auch mit Blick auf die Qualität des zur Verfügung stehenden Wassers.

(si)