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| 09:49 Uhr

Waschnüsse, Kräuter und Tipps der Schamanin

An den Ständen im Umweltzentrum informierten sich die Besucher des Tages der Naturheilkunde über Alternative Heilverfahren und testeten Kirschkern- oder Buchweizenkissen.
An den Ständen im Umweltzentrum informierten sich die Besucher des Tages der Naturheilkunde über Alternative Heilverfahren und testeten Kirschkern- oder Buchweizenkissen. FOTO: Katharina Kaufmann
Cottbus. „Naturheilkunde ist die Verbindung moderner Medizin und jahrtausendealter Erfahrung zu einem erfolgreichen Konzept“ definiert der Allgemeine Deutsche Heilpraktikerverband sein Wirkungsfeld. Beim Tag der Naturheilkunde im Umweltzentrum konnten sich die Besucher einen Einblick verschaffen und sich in Vorträgen weiterbilden. „Unser Ziel ist es, die Besucher an diesem Tag über die Naturheilverfahren aufzuklären“ beschreibt Veranstalter Bernd Schulze die Ziele des Informationstages. Katharina Kaufmann

Dabei gab es die unterschiedlichsten Angebote. Sie reichten von Kostproben zur natürlichen Ernährung, über heilpraktische Verfahren, wie die Irisdiagnose bis hin zum Weg für den inneren Seelenfrieden. Vor allem die verschiedenen Vorträge in den beiden Hörsälen waren stark gefragt und meistens bis auf den letzten Platz gefüllt. „Wir mussten sogar noch zusätzliche Stühle hinstellen, so dass jetzt alles dicht an dicht gedrängt sitzt“ erzählt Schulze. Damit ist der Tag so erfolgreich angelaufen wie noch nie zuvor. „In der ersten Stunde waren schon an die hundert Besucher da. Und der Tag ist noch lang“ berichtete der Leiter der Heilpraktikerschule „Harmony Power“. An den Ständen der Heilpraktiker konnten Vollkornnahrung und allerlei Dinge aus der Natur zum Entgiften und Entspannen des Körpers erworben werden. Aber auch Außergewöhnliches wie „Waschnüsse“, ein pflanzliches Waschmittel, oder der „Basische Einkaufszettel“ – Nahrungsmittel zur Stabilisierung des Säure-Basen-Gleichgewichtes, wanderten in die Taschen der Besucher. Sogar eine Schamanin informiert an einem Stand über ihre Wirkungsweise. „Der Schamanismus ist nichts Gefährliches“ klärte Sylvia Eisele eine Besucherin auf. Zum Abschluss ging es für die meisten Besucher noch zu einem kleinen Abstecher in den Kräutergarten neben dem Umweltzentrum. Dort konnten schließlich die letzten Zutaten für das neu erfahrene Wissen zusammengestellt werden.