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Was das Stadtfest mit Gott zu tun hat

Nun ist also Stadtfest am Wochenende in Cottbus. Seit gestern Abend läuft das Programm.

Alle wünschen sich regenfreie Abende, damit die vielen Gäste von außerhalb auch kommen und fröhlich feiern.

Frage: Hat so ein Stadtfest eigentlich auch mit Gott zu tun? - und mit der Bibel? Sicher denken die meisten daran eher nicht und erwarten innerlich, dass es einen Gegensatz gibt zwischen Stadtfest und Kirche. Muss nicht grundsätzlich sein! Gott ist für Feste zu haben! Im Alten Testament werden richtiggehend Feste von ihm eingesetzt, Feste, die jeweils an eine entscheidende Erfahrung des Volkes mit Gott erinnern. Gott schenkt Feste als Gelegenheiten, wo an ihn gedacht wird, an Gott, der Lebensfreude schenkt und will, dass Menschen Gutes erleben.

Gut, dieser Zusammenhang ist beim Stadtfest 2017 in Cottbus sicher so nicht zu erkennen. Die meisten Stadtfestbesucher haben solche Gedanken nicht im Sinn. Und es geht heutzutage auch darum, dass die einen sich amüsieren und die anderen damit Geld verdienen.

Aber die Grundidee, warum Menschen feiern, warum eine Stadt ein Fest veranstaltet, ist doch, dass mit dem Fest die Lebensfreude zum Ausdruck kommt - und die will Gott absolut! Dabei ist biblisch wohl vor Augen, dass es auch immer wieder Zeiten gibt, wo das Feiern nicht dran ist, sondern Trauer das Leben beherrscht.

Aber jetzt ist das Fest dran und Gott will, dass wir Menschen uns des Lebens freuen und fröhlich feiern mit Gesang und Musik. Da ist das Stadtfest ja gut aufgestellt mit seinen vielen Bühnen. Auch Wein gehört biblisch natürlich zum Fest und gilt als wunderbares Geschenk Gottes an uns Menschen, das die Lebensfreude beflügelt. Auch da wird ja beim Stadtfest nicht gespart, und mit gutem Maß genossen trägt der Wein ja wirklich zur Fröhlichkeit bei. Wie gut, dass Gott uns Leben schenkt! In diesem Sinne wünsche ich allen ein fröhliches Stadtfest.