„Als ich den Zielstrich gesehen habe war alles drin: Glück, Stolz, Schmerzen, das ganze Programm“, erzählte er. „An Kilometer 80 war ein Verpflegungspunkt an dem ich vor Schmerzen gerade aussteigen wollte. Ein Sanitäter hat mir Mut gemacht und gesagt, dass ich ja schon ziemlich nahe am Ziel bin und doch jetzt nicht aufgeben kann. Dann kam plötzlich ein 85-jähriger Mann zum Verpflegungspunkt angelaufen. Der hat sich nur zwei Hände voll kalten Wassers ins Gesicht gespritzt und ist einfach weitergegangen. Das war für mich der Kick, allerdings wie im Tunnel ebenfalls weiterzumachen. Zu kapitulieren wäre mir in dem Moment echt peinlich gewesen“, gestand Patrick Dietrich.

Gestartet waren am Samstag beim Mammut-Marsch 100 in Spandau 2100 Teilnehmer. Davon haben nur 40 Prozent das Ziel erreicht. Der Cottbuser war dabei.