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| 19:47 Uhr

UPDATE Zwölf Alarmierungen am Donnerstag
Waldbrände halten Lausitzer Wehren in Atem

 Mehrfach mussten Feuerwehren der Region am Donnerstag ausrücken.
Mehrfach mussten Feuerwehren der Region am Donnerstag ausrücken. FOTO: dpa / Julian Stähle
Cottbus. Das trockene Wetter am Donnerstag hat für die Feuerwehren der Region die erwarteten Folgen gehabt. Mehrfach mussten Wehren ausrücken und Waldbrände bekämpfen.

Insgesamt zwölf gemeldete Waldbrände haben bis zum Donnerstagabend für reichlich Arbeit bei der Leitstelle in Cottbus gesorgt. Hitze und Trockenheit führten zu einem erhöhten Einsatzaufkommen. Dabei reichte die Palette von Fehlalarmierungen wie etwa in Preschen (Spree-Neiße) bis zu größeren Waldbrände wie etwa bei Calau.

Die größten Einsätze waren bis zum Nachmittag:

Töpchin mit rund 4000 Quadratmetern Waldbrand,

Calau mit rund 2500 Quadratmetern brennender Fläche,

Lauchhammer mit rund 2500 Quadratmetern Waldbrand,

Halbe mit 2000 Quadratmetern,

Klein Köris mit 1000 Quadratmetern,

Leibsch mit 1300 Quadratmetern,

Großrächen mit mehreren kleinen Brandorten im Wald,

Waltersdorf mit 500 Quadratmetern brennendem Unrat.

In Oschätzchen stellte sich der vermeintliche Rauch als aufgewirbelter Staub bei landwirtschaftlichen Arbeiten heraus.

Hinzu kamen weitere Einsätze wegen eines Balkonbrands in Lübbenau und diverse schwerer Unfälle.

Feuerwehren brauchen Hilfe

Seit Ostern registrieren die Leitstellen der Region ein erhöhtes Einsatzaufkommen.

Die Feuerwehren haben bereits signalisiert, mehr Hilfe zu  brauchen, vor allem aus der Luft. Am Freitag will sich der Innenminister zur Lage äußern.

Was können Sie tun?

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(bob)