(hil) Ein umstrittenes Wahlplakat der NPD führt nun in Brandenburg zu Ermittlungen. „Der Anfangsverdacht der Volksverhetzung ist gegeben“, erklärte Oberstaatsanwalt Horst Nothbaum in Cottbus. Auf dem Plakat steht unter anderem der Schriftzug „Migration tötet“ in Verbindung mit dem Namen von Städten, die in der Vergangenheit zum Schauplatz von Verbrechen geworden waren. In mehreren Städten wurden die Plakate bereits zur Beweissicherung abgehängt. „Wir hoffen auf eine zügige gerichtliche Entscheidung“, so Nothbaum. Die Suche nach den Verantwortlichen, die die Plakate aufgehängt haben, läuft.