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| 06:14 Uhr

Vorläufiges Endergebnis Stichwahl
Wähler wollen Landrat Altekrüger weitere acht Jahre im Amt

Große Freude beim Amtsinhaber Harald Altekrüger und seiner Frau – er wird auch für die nächsten acht Jahre die Geschicke des Landkreises lenken. Neben den beiden freuen sich auch Klaus-Peter Schulze (MdB) sowie Evelyn Schulze über das Wahlergebnis.
Große Freude beim Amtsinhaber Harald Altekrüger und seiner Frau – er wird auch für die nächsten acht Jahre die Geschicke des Landkreises lenken. Neben den beiden freuen sich auch Klaus-Peter Schulze (MdB) sowie Evelyn Schulze über das Wahlergebnis. FOTO: Michael Helbig
Spree-Neiße-Kreis. Keine Chance für die AfD in Spree-Neiße: Der bisherige Landrat Harald Altekrüger (CDU) bleibt im Amt. Auch in Guben reichte es nicht für den AfD-Kandidaten bei der Stichwahl. Das haben die Wählerinnen und Wähler so entschieden. Von Frank Hilbert

Harald Altekrüger bekam laut vorläufigem Endergebnis auf 60,82 Prozent der abgegebenen Stimmen, der AfD-Kandidat Steffen Kubitzki erhielt 39,18 Prozent. Das ist ein deutliches Votum. Die Wahlbeteiligung der 100 736 Wahlberechtigten lag bei 39,36 Prozent (22. April: 43 Prozent). Damit ist auch das erforderliche Quorum erfüllt – Landrat wird, wer die absolute Mehrheit der Stimmen und mindestens 15 Prozent aller Wahlberechtigten im Landkreis auf sich vereinigt. Wäre dieses Quorum nicht zustande gekommen, hätte der Kreistag über den Landrat entscheiden müssen.

Zudem waren heute auch in drei Städten der Region jeweils zwei Kandidaten zur Stichwahl angetreten. In Guben sind dies Fred Mahro (CDU), der im April 48,7 Prozent der Wähler auf sich vereinigen konnte sowie Daniel Münschke von der AfD (34,8 Prozent). Auch heute konnte sich Mahro mit 58,4 Prozent gegen Münschke mit 41,6 Prozent durchsetzen. Die Wahlbeteiligung lag bei 49,5 Prozent.

In Forst traten zwei parteilose Kandidaten gegeneinander an, die bei der Wahl am 22. April recht dicht beieinander lagen: Simone Taubenek (25,5 Prozent) und Thomas Engwicht (26,9 Prozent). Mit 53,7 Prozent der Stimmen wird Simone Taubenek demnächst am lange verwaisten Bürgermeister-schreibtisch Platz nehmen. Ihr Mitbewerber Thomas Engwicht kam auf 46,3 Prozent. Die Wahlbeteiligung betrug 42 Prozent.

Extrem deutlich fiel das Ergebnis in Drebkau aus: Der Christdemokrat Paul Köhne kann nach der Auszählung aller zwölf Wahlbezirke 63,5 Prozent der Stimmen für sich verbuchen. Er ließ damit Torsten Richter von den Linken mit 36,5 Prozent weit hinter sich. Die Wahlbeteiligung lag bei 56,2 Prozent. Zur Erinnerung: bei der Wahl am 22. April war Köhne auf 47,3 Prozent und Richter auf 26,5 Prozent gekommen.

Ausführlicher Bericht von der Landratswahl.

Die Bürgermeisterwahl in Forst.

Die Bürgermeisterwahl in Drebkau.

Bürgermeisterwahl in Guben.