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Wachstumskern
Wachstumskerne setzen ihre Kooperation fort

Cottbus/Spremberg. Der Cottbuser Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU) und die Spremberger Bürgermeisterin Christine Herntier (parteilos) haben sich für die weitere Initiierung gemeinsamer Projekte zur aktiven Gestaltung des Strukturwandels in der Wirtschaftsregion Lausitz ausgesprochen.

Dafür wurde in dieser Woche eine Nachfolgeübereinkunft zur bestehenden Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, informiert Kerstin Jebas vom Pressebüro der Stadt Cottbus. Damit wird die bereits 2013 besiegelte Zusammenarbeit der beiden Wachstumskerne Cottbus und Spremberg fortgesetzt.

Vereinbart ist, dass Mittel des Landes, die gezielt in die Wachstumskerne fließen, aufeinander abgestimmt und im Interesse der südbrandenburgischen Region eingesetzt werden. Akteure dieses Prozesses sind die beiden Wirtschaftsfördergesellschaften. Demnach werden sich die Entwicklungsgesellschaft Cottbus und die Spremberger Altstadtsanierungsgesellschaft, mit Vernetzung nach Sachsen, auf Schwerpunktthemen wie das nationale und internationale Marketing sowie die Akquise von Investoren, die Förderung von Gründungen sowie die Fachkräftesicherung informieren.

„Cottbus und Spremberg sind traditionsreiche Standorte der Kohle- und Energiewirtschaft. Darauf aufzubauen und die vorhandenen Industrie- und Wissenschaftskompetenzen gezielt im Interesse moderner und zukunftsfähiger Arbeitsplätze zu nutzen, ist Ziel unseres gemeinsamen Handelns“, erklärt Holger Kelch. Christine Herntier fügt an: „Die Fortsetzung von gemeinsamen Vermarktungsprojekten sowie ein abgestimmtes Vorgehen bei so wichtigen Themen wie Fachkräftesicherung oder Gründungsförderung schaffen viele Synergieeffekte und konzentriert letztlich die finanzielle Ressourcen im Sinne einer nachhaltigen und erfolgreichen Strukturentwicklung in der Region Lausitz“.

(red/pos)