ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 19:06 Uhr

Aus dem Bauausschuss
Wachschutz für den Bolzplatz am Brunschwigpark

Cottbus. Seit drei Jahren ringen Stadt und Anwohner um eine verträgliche Nutzung des Bolzplatzes am Brunschwigpark. Jetzt wurde entschieden, erneut einen Wachschutz einzusetzen. Von Andrea Hilscher

Anwohner hatten sich über zunehmende Lärmbelästigung durch kickende Jugendliche beschwert und Lösungen eingefordert. Im jüngsten Bauausschuss lieferte Fachbereichsleiterin Alice Kunze zunächst einen Gesamtüberblick: Im Stadtgebiet werden aktuell 69 Spiel- und 21 Bolzplätze betrieben. Während der Ruhezeiten verschlossen wird kein Platz, ebenso gibt es keinen Wachschutz, der die Einhaltung von Ruhezeiten überwacht. Alice Kunze: „An einigen Stellen wurden Lärmbelästigungen durch Palisaden gemindert, anderswo wurden Plätze verlegt.“

Für den Bereich Brunschwigpark hatte es bereits 2016 einen Versuch mit einem Wachschutz gegeben, damals waren für elf Wochen  Kosten von 1300 Euro angefallen. Im Jahr würden, so Schätzungen, 3400 Euro auflaufen. Alice Kunze: „Nach mehrfachen Gesprächen mit den Anwohnern des Bolzplatzes  haben wir uns entschieden, erneut einen Wachdienst einzusetzen.“ Sollte diese Erziehungsmaßnahme nicht fruchten und die Jugendlichen trotzdem in den Nachtstunden kicken oder laute Musik hören, so würde man sich doch dazu entschließen, Tore einzubauen, die den Zugang während der vorgeschriebenen Ruhezeiten verhindern. Der Bolzplatz existiert seit 1997. In den vergangenen Jahren sind mehrere Wohnhäuser direkt an den Platz herangerückt.