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Mülldeponie
Vorletztes Baulos für die Deponie Saspow vergeben

Cottbus. Strabag übernimmt Arbeiten für 3,3 Millionen Euro. Strabag übernimmt Arbeiten für 3,3 Millionen Euro. Mitte Januar geht es los.

Das vorletzte Baulos für die Deponie Saspow ist vergeben worden. Darüber informierte Deponie-Chefin Marianne Lehmann den Umweltausschuss am Dienstag. Demnach geht der Auftrag für 3,3 Millionen Euro an die Strabag. Die Bauzeit ist genau festgelegt: vom 15. Januar bis 30. November. Die Sanierung des Müllberges soll bis Ende 2019 komplett abgeschlossen sein.

Das Bauprojekt für das kommende Jahr ist Marianne Lehmann zufolge europaweit ausgeschrieben worden. Interesse zeigten zunächst acht Unternehmen, ein Gebot gab es letztendlich aber nur von der Strabag. „Da sich ihr Angebot im Rahmen der Kostenschätzung bewegt, hat die Strabag auch den Zuschlag erhalten“, so die Deponie-Chefin. Bei den Arbeiten handelt es sich um die Oberflächenabdichtung und Rekultivierung von rund 46 000 Quadratmetern.

In einem letzten Schritt bleiben noch rund 50 000 Quadratmeter Oberflächenabdichtung für das Jahr 2019. Erst mit Abschluss dieser Arbeiten kann der Antrag auf Stilllegung der Deponie beim Landesumweltamt gestellt werden. Darauf folgt eine Nachsorgephase, die 20 bis 30 Jahre dauern kann. Darüber befindet die Aufsichtsbehörde anhand der Werte von Setzung, Gas- und Grundwasserbrunnen.

Allerdings, so Marianne Lehmann, sei eine öffentliche Teilnutzung während der Nachsorgephase möglich. Das ist ganz im Sinne der Saspower, die die Deponie gern touristisch als Aussichtspunkt nutzen wollen, bietet er doch einen guten Blick auf den künftigen Ostsee.

(pk)