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Von Rom über Toskana und London bis zum Eiffelturm

Cottbus. Wie der Entdecker Ludwig-Leichhardt wird den Schülern des Cottbuser Gymnasiums jedes Jahr in einer Projektwoche die Möglichkeit geboten, verschiedene fremde Länder zu entdecken. Was einige von ihnen erlebten, sagen sie hier: Isabel Damme/ide1

Die zehnten Klassen waren in Tönning an der Nordsee und erkundeten die Gegend als Chemiker, Biologe, Künstler oder Poet. "Die Wattwanderung war ein besonderes Erlebnis", sagt Marten Müller.

Die Maike Richter und Charlott Müller (11. Klasse) erkundeten die italienische Hauptstadt Rom. Während einer Illuminati-Tour wurde die Schülergruppe durch verschiedene Schauplätze des gleichnamigen Buches geführt und wurden selbst zum Ermittler in dieser Verschwörung. "Trotz Platzregen ließen wir unsere gute Stimmung nicht vermiesen und erforschten die Stadt immer weiter", erzählen sie. "Ein besonderes Highlight war der Eisladen mit 150 verschiedenen Sorten."

Einige Kilometer entfernt genoss Nils Vetter die Toskana. "Am schönsten war der Ausflug in die mittelalterliche Stadt San Gimignano", schwärmt der Zwölftklässler. Der Ort bot einen besonderen Ausblick über die Toskana-Landschaft und viele kleine Läden mit regionalen Spezialitäten. Ein weiterer Höhepunkt war das Beobachten geothermischer Aktivitäten. "Ich war sehr überrascht, da ich noch nie solch ein Naturphänomen gesehen habe."

Andere Schüler erkundeten Liverpool. Adrienne Fichert ist von der britischen Stadt begeistert, wobei sie besonders die Bauweise und die Größe der verschiedenen Kathedralen überwältigte. "Für die Musiker bot das Beatles-Museum viel Spaß.

Die jüngeren Schüler reisten nach London zu ihren Gastfamilien, um die britische Kultur eine Woche lang hautnah zu erleben. "London ist eine wunderschöne Stadt", schwärmt Geena Handreg (9. Klasse). Am eindruckvollsten fand sie den Big Ben und die Tower Bridge. "Diese Wahrzeichen sieht man überall, aber in Wirklichkeit sind sie noch viel imposanter."

Auch in die französische Hauptstadt Paris fuhren einige Schüler der Oberstufe. Louise Mazur war von dem erleuchteten Eiffelturm am Abend fasziniert. Schön war für sie auch der Besuch der sacre coeur. "Von der Kirche aus bot sich uns eine einmalige Aussicht über das Dächermeer der Stadt."