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| 01:04 Uhr

Vom Leibarzt bis zum Kommerzienrat

Cottbus.. In fünf Tafelbüchern wurden im Branitzer Schloss die Gäste notiert, die mit Hermann Fürst zu Pückler-Muskau zu Tische saßen. Manche gehörten zu den häufigen Besuchern, andere waren nur selten zu Gast. Etliche Gäste kamen aus Cottbus.

Dazu zählten zum Beispiel Dr. Heinrich Bolze, Lehrer am Friedrich-Wilhelm-Gymnasium, Heinrich Christian Ebeling, Superintendent und Pfarrer an der Cottbuser Oberkirche, und Professor Julius Gottheil, Maler und Grafiker, von dem mehrere Ansichten aus dem Branitzer Park stammen. Auch der Leibarzt des Fürsten, Sanitätsrat Dr. Ludwig Wilhelm Liersch, Cottbuser Arzt und Mitglied der Freimaurerloge Zum Brunnen in der Wüste, verkehrte auch privat bei Pückler, ebenso wie der Kommerzienrat und Fabrikbesitzer Johann Gustav Krüger und eine ganze Reihe weiterer Cottbuser Zeitgenossen des Fürsten.
„Cottbuser Gäste an der Pücklerschen Tafel in Branitz“ lautet das Thema des nächsten Abends in der Serie „Geschichten zur Stadtgeschichte“ morgen, Dienstag, 19.30 Uhr, im Wintergarten des Cafés Zelig in der Friedrich-Ebert-Straße. Auf dem Podium sprechen darüber Steffen Krestin, Leiter des Stadtmuseums, Berthold Ettrich, Direktor der Pückler-Stiftung, und Klaus Alschner, Leiter der Cottbuser RUNDSCHAU-Lokalredaktion.