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| 01:00 Uhr

Volksmusik-Star als Botschafterin für Tiere

W ie man fast nackt erscheinen kann und trotzdem eine Menge auszuziehen hat, das zeigen seit gestern Nachmittag die Striptease-Tänzerinnen auf der Bühne der 9. Cottbuser Erotikmesse. A. RichterFoto: pmFoto: hjs

Zur Eröffnung des erotischen Wochenendes trat Katie , die Europameisterin im Striptease, als Teufelchen vor einem noch etwas müden Publikum auf. Das war am Nachmittag noch nicht ganz auf heiße Bühnen- Erotik eingestellt und schlenderte lieber die zahlreichen Stände mit dem Spielzeug für Erwachsene ab. Dort zeigte sich: Während sich die Cottbuser draußen immer wärmer anziehen, sind die Winter-Dessous meist ein Hauch von nichts. Für das private Album können übrigens Erinnerungsfotos mit den wohlproportionierten Bühnen-Tänzerinnen und mit dem durchtrainierten Mister Sisko geschossen werden - und das auch noch heute und morgen jeweils von 14 bis 1 Uhr.
E r ist 41, verheiratet, hat einen fünfjährigen Sohn, ist Gartenliebhaber, Hobby-Imker und Deutschlehrer am Gymnasium in Lubsko. Vor allem aber ist Alexander Dragula interessiert an Kontakten mit Sorben/Wenden. Er findet es ärgerlich, dass sich Sorben und Polen untereinander so wenig kennen, „obwohl wir jetzt so nahe wohnen“ . Da Dragula die niedersorbische Sprache erlernen möchte, sich für die Geschichte der Niederlausitz interessiert, wandte er sich an Maria Elokowska-Winkler , Leiterin der Schule für Niedersorbische Sprache und Kultur in Cottbus, die nun versucht, bei dem gewünschten Kontakt behilflich zu sein.
D ie personellen Turbulenzen bei der Vorbereitung der großen Koalition bestimmten tagelang die Nachrichten. Auch BTU-Präsident Professor Ernst Sigmund schüttelte über das Hin und Her in Berlin den Kopf. Als er gemeinsam mit dem Leiter des Staatlichen Schulamts Cottbus, Dietmar Wolter , jetzt einen Kooperationsvertrag unterzeichnete, meinte Sigmund sarkastisch: „Im Hinblick auf das, was politisch gerade passiert, kann ein bisschen mehr Bildung bestimmt nicht schaden.“
D ie Volkssolidarität feiert Geburtstag. Bundes- und Landesverband bestehen seit 60 Jahren. Beim Festakt in Potsdam war aus Cottbus Christian Thomas mit von der Partie, Koordinator des Sozialamts. Der langjährige Mitarbeiter der Stadtverwaltung erhielt die Ehrenplakette der Volkssolidarität von Präsident Professor Dr. Gunnar Winkler . In der Begründung heißt es: „Dem großen persönlichen Engagement von Herrn Thomas ist es zu verdanken, dass das Gemeinschaftsprojekt Computerkabinett im Soziokulturellen Zentrum neben der Begegnungsstätte der Volkssolidarität im gleichen Objekt Wirklichkeit wurde. Beim Aufbau neuer Angebote für Demenzerkrankte fand die Volkssolidarität im Sozialdezernat stets ein offenes Ohr.“
E igentlich ist sein Platz hinter der Kamera. Doch jetzt musste Michael Helbig , der die RUNDSCHAU mit Fotos aus allen Ecken der Region versorgt, selbst dran glauben: Er wurde aufgenommen, als er zum 100. Mal Blut spendete. Zum ersten Mal hat Michael Helbig anno 1974 bei der NVA Blut gespendet. Am vergangenen Mittwoch war's das 100. Mal. Michael Helbig über seine Beweggründe: „Jeder kann täglich in die Situation kommen, dass er auf Blut oder Blutbestandteile angewiesen ist. Blut kann nicht künstlich hergestellt werden. Außerdem hat man als Spender die Gewissheit, dass Blutwertveränderungen sofort festgestellt werden.“
P rominenten Besuch erhält am Wochenende das Cottbuser Tierheim. Die Volksmusik-Stars Stefanie Hertel und Stefan Mross wollen in Cottbus ihre neue CD „Ein Lied für unsere Tiere“ vorstellen. Stefanie Hertel wird zudem als Botschafterin des Deutschen Tierschutzbundes den Weihnachtsappell „Tiere sind kein Überraschungsgeschenk“ erläutern. Wolfgang Apel , Präsident des Deutschen Tierschutzbundes: „Viele der einst ersehnten und zunächst heiß geliebten Tiere werden schon nach kurzer Zeit in den Tierheimen abgegeben. Wir freuen uns, dass Stefanie Hertel uns unterstützt.“
Groß ist die Schar der ehrenamtlichen Helfer beim FC Energie Cottbus. Wenn bei den A-Juniorenspielen im Südstadion die Kassen wegen der hundert Zuschauer nicht besetzt sind, dreht Jürgen Pirschel mit seiner Eintrittskartenrolle die Runden und kassiert ein paar Euro - seit mittlerweile etwa 30 Jahren. Aber auch sonst hilft "Opa", wie er wegen seiner gemütlichen Art genannt wird, dem Verein ehrenamtlich.