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| 14:46 Uhr

Volksinitiative zum Erhalt der Lausitzer Hochschulen gestartet

Studenten der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) starteten am Mittwoch vor dem Audimax eine Volksinitiative zum Erhalt der brandenburgischen Hochschullandschaft und insbesondere zum Erhalt der BTU.
Studenten der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) starteten am Mittwoch vor dem Audimax eine Volksinitiative zum Erhalt der brandenburgischen Hochschullandschaft und insbesondere zum Erhalt der BTU. FOTO: Michael Helbig
Cottbus. Zum Erhalt der beiden Lausitzer Hochschulen in Cottbus und Senftenberg ist am Mittwoch eine Volksinitiative gestartet worden. Die Initiative "Hochschulen erhalten" richtet sich gegen die Pläne der Wissenschaftsministerin Sabine Kunst (parteilos), die Brandenburgische Technische Universität Cottbus (BTU) und die Hochschule Lausitz (HL) aufzulösen und eine Lausitzer Energie-Universität zu gründen. dpa/boc

Nach Auskunft der Organisatoren von der BTU werden für den Erfolg der Volksinitiative binnen eines Jahres 20 000 Unterschriften benötigt, dann muss sich der Landtag mit dem Thema befassen. Die Unterschriften sollen vor allem in Cottbus und Senftenberg (Oberspreewald-Lausitz) gesammelt werden.

Die Hochschule Lausitz ist für eine Fusion mit der BTU Cottbus. Dagegen lehnen die Studenten und Mitarbeiter der Cottbuser Universität die Pläne zur Auflösung ab. Die Ministerin wolle versuchen, ihr Vorhaben gegen den Rat der von ihr einberufenen Kommission und trotz Protesten der BTU Cottbus durch das Kabinett zu bringen, sagte Jasper Schwenzow, einer der Initiatoren aus dem Kreis Studenten und Mitarbeitern.

"Mit der Volksinitiative wollen wir verhindern, dass Frau Kunst ihr Konzept verwirklicht", betonte der angehende Wirtschaftsingenieur, der im zweiten Semester studiert. Die Landesregierung müsse jetzt ein Zukunftskonzept für die Hochschulen präsentieren und die Entscheidungskriterien offenlegen.

BTU-Präsident Walther Ch. Zimmerli will am kommenden Montag (7.5.) einen Konzeptentwurf präsentieren , wie eine restrukturierte Universität mit Kooperationsmöglichkeiten zur Hochschule Lausitz aussehen könnte.