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Volksbegehren gegen Kreisreform startet am Dienstag

Cottbus. Das Volksbegehren gegen die Kreisreform geht am kommenden Dienstag an den Start. Darauf weist Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU) hin. Peggy Kompalla

Die Stadt stellt dafür neben dem Technischen Rathaus mehrere Eintragungsstellen zur Verfügung. Das ist im Interesse der Stadt. Oberbürgermeister Kelch: "Wir sind fest davon überzeugt, dass Cottbus kreisfrei bleiben muss. Mit dem Volksbegehren haben alle Bürger die Möglichkeit, sich zu positionieren." Demnach sei der Kampf um den Status quo von Cottbus in eine entscheidende Phase getreten. "Im Oktober werden wir uns an den Anhörungen im Landtag beteiligen. Wir werden belegen, dass durch die Reform keine effektiveren Strukturen geschaffen werden." In dem Atemzug erinnert das Stadtoberhaupt an den Besuch von Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) in der Leitstelle. Danach sprach er sich für einen Sonderweg für Cottbus aus, um funktionierende Strukturen nicht zu zerschlagen.