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Viele Einsätze, wenig Verletzte am Männertag

Symbolbild: Martinshorn eines Krankenwagen
Symbolbild: Martinshorn eines Krankenwagen FOTO: © flashpics (23223835) - Fotolia.com
Cottbus. Viel zu tun hatten Polizei, Feuerwehren und Sanitäter am Himmelfahrtstag in der Lausitz. Trotz Sonnenschein und Pokalfinale in Cottbus gab es aber vergleichsweise wenig ernste Vorfälle. bob

90 Einsätze in 24 Stunden - so liest sich die Bilanz der Polizei für Südbrandenburg. "An normalen Tagen sind es etwa 50 bis 70", erklärt Polizeisprecher Lutz Miersch. Acht mal musste die Polizei wegen vermeintlicher Körperverletzungen ausrücken. Die stellten sicher zumeist als verbale Auseinandersetzungen heraus. Verletzte gab es nur beim einem Streit am Ströbitzer See in Cottbus. Dort gingen zwei Männer mit Bierflaschen aufeinander los.

Für die Rettungskräfte bilanzierte die Leitstelle Lausitz am Morgen 62 Einsätze seit Mitternacht. Dabei handelte es sich in vielen Fällen um gestürzte Radfahrer. Einer kam so schwer zu Fall, dass er mit Kopfverletzungen in eine Spezialklinik nach Berlin geflogen werden musste. Der Sturz ereignete sich bei Königs Wusterhausen.

Bei Drebkau gab es in der Nacht gegen 2.15 Uhr zudem einen Unfall auf der B 169. Der Autofahrer war mit 1,34 Promille unterwegs, als er von der Straße abkam. Das Auto überschlug sich, Fahrer und zwei Beifahrer wurden verletzt. Zwei mussten zur Behandlung ins CTK. Die Unfallstelle blieb bis 4.30 Uhr gesperrt.

Auch in Ostsachsen verlief der Männertag nach Auskunft der Leitstelle friedlich. Bis auf Fahrradstürze gab es keine außergewöhnlichen Einsätze.