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Veterinäramt warnt vor Afrikanischer Schweinepest

Spree-Neiße. Das Veterinäramt des Landkreises warnt vor der Afrikanischen Schweinepest. Seit Ende Juni sei die Seuche bei mindestens 25 verendeten Wildschweinen im Südosten Tschechiens und Ende Juli in zwei Kleinstbetrieben bei Hausschweinen im Norden Rumäniens festgestellt worden. red/pos

In Spree-Neiße seien bislang keine Fälle bekannt.

Damit das auch so bleibt, seien Vorbeugungsmaßnahmen geboten. Die wichtigste Maßnahme sind laut Veterinäramt intakte Umzäunungen. Hausschweine dürfen keinen Kontakt zu Wildschweinen haben. Eingänge und Tore müssen verschlossen sein. Ställe, Gerätschaften, Transportfahrzeuge sowie im Stall getragene Kleidung seien zu desinfizieren. Tierische Küchenabfälle sollten nicht verfüttert werden, um Nager fernzuhalten. Der Kauf von Schweinen sollte nur aus Betrieben mit bekanntem Gesundheitsstatus erfolgen.

Schweinehalter, die auch Jäger sind, sollten zusätzlich mögliche Übertragungswege durch Kleidung, Gerätschaften oder auch Trophäen insbesondere bei Jagdreisen in andere Reviere oder ins Ausland beachten. Bei tot aufgefundenen Wildschweinen sollte eine Untersuchung veranlasst werden. Erlegte verhaltensauffällige Tiere oder Tiere mit Organveränderungen seien der Veterinärbehörde, Tel. 03562 98618301, zu melden.