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| 16:33 Uhr

Cottbus
Verwirrung um kleine Änderung im Abfallkalender

Seit  25. Juli 2016 müssen größere Elektrohändler ausgediente Elektrogeräte zurücknehmen.
Seit 25. Juli 2016 müssen größere Elektrohändler ausgediente Elektrogeräte zurücknehmen. FOTO: animaflora/Fotolia / fotolia
Cottbus. Welcher Elektroschrott passt ins Abfallmobil?

Es ist nur eine kleine Änderung, trotzdem ist sie für einige Cottbuser mit großen Mühen verbunden. Eine RUNDSCHAU-Leserin fragt sich verwundert, warum in das Schadstoffmobil, das regelmäßig in die Stadtteile fährt, plötzlich nur noch Elektroschrott mit einer maximalen Kantenlänge von 25Zentimeter annimmt. „Es war eine Erleichterung, dass man nicht wegen jeder irreparablen Kaffeemaschine, jedem Toaster, Mixer oder Bügelautomaten zum Wertstoffhof fahren musste“, so die Leserin. Kleinere Geräte wie Rasierapparate oder elektrische Zahnbürsten könne man bequem beim Händler abgeben, dafür müsse man die Alba ohnehin nicht bemühen.

Seit diesem Jahr begrenzt das Entsorgungsunternehmen die Annahme von Alt-Elektronik im Schadstoffmobil tatsächlich. Wie das Unternehmen erklärt, habe die frühere Sprachregelung gelautet, dass man „kleinere Geräte“ annimmt. „Aber was nun wirklich klein ist, war oft Auslegungssache“, so eine Mitarbeiterin. Da das Schadstoffmobil nicht unbegrenzt Kapazitäten hat, wird die Annahme nun auf Größen bis 25 Zentimetern begrenzt.

Im vergangenen Jahr hat die Stadt rund 600 Tonnen Elektroschrott und 386 Tonnen Schadstoffe entgegengenommen und entsorgt. Insgesamt hat jeder Cottbuser 499 Tonnen Abfall produziert.