Bin bis zur Gartenanlage "Spreebogen" gelaufen. Dort war meine Welt noch völlig in Ordnung! Nach ein paar Lockerungsübungen bin ich zurück. Nichtsahnend. Dann, in der Puschkinpromenade, kam der Moment, der mein Weltbild völlig auf den Kopf stellte: Fleißige Bauarbeiter waren voll bei der Sache. Am ehemaligen Russenlazarett, wo jetzt komfortable Wohnungen entstehen. Welch ein Gewusel: Da wurden Steine verlegt, der Vorgarten eingeebnet, der Hauseingang planiert. Und das mitten im Winter? Jungs, ganz ehrlich: Lasst das mal. Nehmt euch ein Beispiel an der Straßenbaustelle in der Zimmerstraße zwei Ecken weiter, gleich an der Spree: Verwaiste Bauzäune, halb aufgerissene Straße und kein einziger Bauarbeiter. So ist Winter!