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Verdi setzt Warnstreik bei Cottbusverkehr aus

Die Spree-Neiße-Busse blieben am Montag zum dritten Mal in diesem Jahr aufgrund des Warnstreiks im Gubener Betriebshof stehen.
Die Spree-Neiße-Busse blieben am Montag zum dritten Mal in diesem Jahr aufgrund des Warnstreiks im Gubener Betriebshof stehen. FOTO: bes
Cottbus. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat den ursprünglich für Montag geplanten Warnstreik bei Cottbusverkehr ausgesetzt. Grund sind Tarifgespräche mit dem Arbeitgeberverband am Donnerstag. Gewerkschaftssekretär Lutz Modrow sagt: "In dieser Woche wird es keine Warnstreiks geben." pk

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi verhandelt seit Januar den Manteltarifvertrag für kommunale Betriebe. In dieser Woche gehen die Gespräche mit dem kommunalen Arbeitgeberverband in Wandlitz in die dritte Runde. "Deshalb wird es in dieser Woche definitiv keine Warnstreiks geben", erklärt Gewerkschaftssekretär Lutz Modrow. Demnach hat Verdi dem Arbeitgeberverband einen Katalog von rund 30 Punkten übermittelt.

Hauptdiskussionspunkte am Donnerstag sind Verdi zufolge die Zusammenlegung der Entgelttabellen für Neu- und Altbeschäftigte sowie das Anliegen der Arbeitgeber, unterschiedliche Arbeitszeiten für berlinnahe und berlinferne Unternehmen durchzusetzen.

Von den Tarifverhandlungen betroffen sind bei Cottbusverkehr rund 240 Mitarbeiter, bei der DB Bus Regio-Ost 110 Mitarbeiter und Neißeverkehr elf, bei der Regionalen Verkehrsgesellschaft Dahme-Spreewald rund 200 Mitarbeiter. Die Verkehrsbetriebe Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster verfügen über Haustarifverträge.

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