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| 02:33 Uhr

Verdi setzt Warnstreik bei Cottbusverkehr aus

Cottbus. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat den ursprünglich für Montag geplanten Warnstreik bei Cottbusverkehr ausgesetzt. Grund sind Tarifgespräche mit dem Arbeitgeberverband am Donnerstag. Peggy Kompalla

Gewerkschaftssekretär Lutz Modrow sagt: "In dieser Woche wird es keine Warnstreiks geben."

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi verhandelt demnach seit Januar den Manteltarifvertrag für kommunale Betriebe. In dieser Woche gehen die Gespräche mit dem kommunalen Arbeitgeberverband in Wandlitz in die dritte Runde. Die Gewerkschaft hat dem Arbeitgeberverband einen Katalog von rund 30 Punkten vorgelegt, der nach und nach abgearbeitet werden soll.

Hauptdiskussionspunkte am Donnerstag sind Verdi zufolge die geplante Zusammenlegung der Entgelttabellen für Neu- und Altbeschäftigte sowie das Anliegen der Arbeitgeber, unterschiedliche Arbeitszeiten für berlinnahe und berlinferne Unternehmen durchzusetzen. "Wir wollen auch eine bessere Regelung für die Rufbereitschaft und gesetzlichen Wochenfreitage", erklärt Modrow. Ebenfalls zur Diskussion steht die Urlaubsanpassung von Alt- und Neubeschäftigten.

Von den Tarifverhandlungen betroffen sind bei Cottbusverkehr rund 240 Mitarbeiter, bei der DB Bus Regio-Ost 110 Mitarbeiter und Neißeverkehr elf, bei der Regionalen Verkehrsgesellschaft Dahme-Spreewald rund 200 Mitarbeiter. Die Verkehrsbetriebe Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster verfügen über Haustarifverträge.