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Ursula Striegler entführt in den Tertiärwald

Cottbus. Der Tertiärwald im Cottbuser Spreeauenpark hat seinen Ursprung in den geologischen Sammlungen des ehemaligen Museums der Natur und Umwelt. Zahlreiche fossile Pflanzenreste aus der Tongrube Wischgrund bei Kostebrau ließen die Vorstellung eines fossilen Waldes, wie er vor zehn Millionen Jahren im jüngeren Tertiär an der Ur-Elbe wuchs, entstehen. red/pos

So wurde die Idee geboren, ihn mit heute lebenden verwandten Gehölzen nachzugestalten. Umgesetzt wurde sie vor 30 Jahren von den Museumsmitarbeitern, die die ersten Gehölze nach einer wissenschaftlich begründeten Konzeption pflanzten.

Wie es dazu kam, welche Entwicklung der Tertiärwald seitdem nahm, wie er in die Bundesgartenschau integriert wurde und sich bis heute weiter entwickelt hat, darüber berichtet Ursula Striegler vom Naturwissenschaftlichen Verein der Niederlausitz am Samstag, 25. März, in einem Vortrag ab 13 Uhr im Stadtmuseum.

Zum Tag des Baumes lädt der Naturwissenschaftlichen Verein am 30. April ab 14 Uhr zu einer Pflanzaktion in den Tertiärwald im Spreeauenpark einen. Wer einen Baum spenden und pflanzen möchte, wird gebeten, sich bis zum 7. April per E-Mail an info@nvn-cottbus.de melden.