Die Feuerwehrleute müssen sich auf einen längeren Einsatz einstellen. Jetzt wird auch die Versorgung der Brandbekämpfer vor Ort organisiert, bestätigt die Leitstelle Lausitz. Wegen des Großfeuers ist die Bundesstraße 168 zwischen Peitz und Lieberose voll gesperrt.

Einsatzkräfte sind bereits seit dem Nachmittag mit mehr als 40 Löschfahrzeugen aus Spree-Neiße, Cottbus und dem Spreewald angerückt. Der Brand ist außer Kontrolle, sagt der Waldbrandschutzbeauftragte des Landesforstbetriebes Brandenburg, Raimund Engel der RUNDSCHAU. Deshalb sind sehr schnell auch Feuerwehren auch aus dem Landkreis Dahme-Spreewald nachalarmiert worden. Die Berufsfeuerwehr Cottbus ist mit einer Spezialgruppe Logistik im Einsatz. Inzwischen wurde auch ein Löschhubschrauber der Bundeswehr angefordert. Denn die Munitionsverdachtsflächen dürfen nicht betreten und befahren werden. Das Vordringen zu den Brandflächen der roten Zone ist unmöglich.

Der Brand weckt schlimme Erinnerungen an Feuer in diesem Gebiet in den vergangenen Jahren, die die Feuerwehren teilweise tagelang in Atem hielten. Im Jahr 2017 hatten 250 Hektar Land auf dem Ex-Truppenübungsplatz, der zu großen Teilen als Naturschutzgebiet entwickelt wird, gebrannt. Dies war der größte Flächenbrand im Land Brandenburg.

In der Lausitz sind die Feuerwehren derzeit flächendeckend extrem gefordert. Kleinere Wald- und Ödlandflächen sowie Areale an Verkehrswegen sind abzulöschen. Ein weiterer Brand ist am Nachmittag auch auf der Gemarkung Sielow bei Cottbus gemeldet worden. Auch südlich von Dissen brannte der Wald in Höhe Alte Schäferei. Diese Feuer sind jetzt erstickt.

Höchste Waldbrandgefahrenstufe - Entwarnung nicht in Sicht Die Sonne brennt – der Wald auch

Cottbus/Spree-Neiße.

Uebigau-Wahrenbrück

Luckau

Waldbrandwächter im Dauerstress „Das menschliche Auge ist nicht ersetzbar“

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