Von Berlin bis hinunter nach Sachsen ist die Warnkarte des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für dieses Wochenende lila gefärbt. Ein Hinweis auf die starke Wärmebelastung, die auch am Sonntag anhalten soll. Temperaturen über 30 Grad werden erwartet. Wetterfühlige sollten sich darauf einstellen. Auch die Unwetterzentrale warnt vor hohen Temperaturen.

Uneinig waren sich die Wetterprognosen noch bei der Frage möglicher Gewitter. Am Nachmittag präzisierte der DWD seine Prognose. Für Ostsachsen und Teile von Spree-Neiße wurden zwischenzeitlich amtliche Warnungen ausgelöst.

Ab 15 Uhr hatte sich eine Gewitterzelle über Weißwasser und der Neiße festgesetzt. Die Unwetterwarnung wurde für den Landkreis Görlitz vorübergehend auf die höchste Stufe heraufgesetzt. Niederschlagsmengen bis zu 50 Liter pro Quadratmeter seien möglich.

Von dort zog das Gewitter Richtung Spremberg und Senftenberg und erreichte gegen 16.30 Uhr Peitz.

Um 16.45 Uhr wurde eine amtliche Unwetterwarnung für Cottbus herausgegeben. „Es treten Gewitter auf. Dabei gibt es heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 30 l/m² und 40 l/m² in kurzer Zeit sowie Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 55 km/h (15m/s, 30kn, Bft 7) und 75 km/h (21m/s, 41kn, Bft 9) und Hagel mit Korngrößen um 2 cm.“

Gegen 17 Uhr erreichten Gewitter und Starkregen Cottbus und Senftenberg. In der Cottbuser Innenstadt gab es innerhalb von wenigen Minuten zehn bis 30 Millimeter Niederschlag. Dann zog die Wetterfront weiter Richtung Elbe-Elster.

Über Vetschau und Lauchhamer erreichte die Front gegen 18 Uhr Bad Liebenwerda und Sonnewalde.

Auch bei der Leitstelle Lausitz lagen Warnungen vor. Sie bereitet sich auf mögliche Einsätze im Lauf des Tages vor.