Noch gibt es weder Aussagen zum Gesundheitszustand der schwer verletzten Frau noch zu aktuellen Ermittlungsergebnissen. Auf mehrfache Anfragen der RUNDSCHAU bei der Polizei in Cottbus heißt es immer wieder, „dass intensivst ermittelt werde“, wie Ines Filohn, Leiterin der Pressestelle der Polizeidirektion Süd betont. „Die Beamten haben bereits mit mehreren Zeugen gesprochen“, erklärt sie. Weitere Informationen gebe es allerdings derzeit „aus ermittlungstaktischen Gründen nicht“, so die Sprecherin.

Die Frage „Wer hat die Frau so schlimm zugerichtet?“ beschäftigt seit Tagen viele Lausitzer. Das Opfer der brutalen Attacke wird weiter im Carl-Thiem-Klinikum Cottbus behandelt und ist – so hieß es zuletzt seitens der Polizei – auf Grund der schweren Verletzungen nicht ansprechbar.

Passanten hatten die 57-Jährige am Samstagabend gegen 20 Uhr auf der Fahrradverbindungsstraße zwischen Peitz und der Maustmühle gefunden. Wie die Polizei am Montag berichtet hatte, habe ihr ein unbekannter Mann das Fahrrad und die Geldbörse geraubt und sei geflüchtet. Nach ihm wird gefahndet.

Immer noch werden weitere Zeugen gesucht, die sachdienliche Hinweise zu dem Geschehen am Samstag auf dem Radweg geben können, bekräftigt Ines Filohn erneut. Wem ist unter anderem unmittelbar vor oder nach 20 Uhr eine männliche Person auf dem Radweg zwischen Peitz und Maust oder im Bereich des Mauster Ortsrandes aufgefallen?

Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Cottbus/Spree-Neiße unter der Telefon 0355 49371227 entgegen oder im Internet unter der Adresse: www.polizei.brandenburg.de/onlineservice/hinweis-geben