„Zugleich möchten wir, nachdem weit mehr als die Hälfte des Projektes umgesetzt ist, allen danken, die uns auf diesem Wege begleiten und unterstützen“ , sagt Superintendent Matthias Blume.
Seit August 2004 ist die Oberkirche eine Baustelle. Mit sicht- und spürbarem Erfolg seien seit Monaten viele Firmen der verschiedensten Gewerke damit befasst, unter der Leitung des Architekturbüros Berger & Fiedler ein anspruchsvolles Sanierungs- und Umgestaltungsprojekt umzusetzen, so Blume. Ziel der Maßnahme sei es, die Funktionalität und Ausstrahlung der Oberkirche als Zentrum der Kirchengemeinde und als offene Citykirche in Cottbus zu erhalten und zu erhöhen. „Eine neue Heizung ist im September in Betrieb genommen worden“ , berichtet der Superintendent. „Die großen Fenster der spätgotischen dreischiffigen Hallenkirche wurden repariert und gereinigt, ebenso konnten alle Portale der Kirche in Stand gesetzt und restauriert werden.“ Für den Besucher unsichtbar, aber für den sicheren Betrieb der Kirche unverzichtbar sei die Erneuerung fast der gesamten Haustechnik sowie der Sicherheitseinrichtung. Derzeit werde verstärkt im Nordanbau gearbeitet.
Am Beginn des Baustellenfests steht ein festlicher Gottesdienst. Dann informieren die Architekten über den aktuellen Stand der Arbeiten und führen durch das Gebäude. „Der Gemeindekirchenrat würde sich sehr freuen, könnte er möglichst viele Menschen am 6. November in der Oberkirche, einer nicht ganz gewöhnlichen Baustelle, begrüßen“ , sagt Blume. (pm/ue)