| 15:31 Uhr

Fahrradunfall
Museumschefin in Cottbus mit zwei Gipsarmen

Zwei Gipse in Blau: Museumschefin Ulrike Kremeier aus Cottbus zeigt ihre Arme nach einem Fahrradunfall.
Zwei Gipse in Blau: Museumschefin Ulrike Kremeier aus Cottbus zeigt ihre Arme nach einem Fahrradunfall. FOTO: Ulrike Kremeier/privat
Cottbus. Bei einem Unfall mit dem Fahrrad hat sich Ulrike Kremeier, Chefin des Brandenburgischen Landesmuseums für moderne Kunst in Cottbus und Frankfurt (Oder), mehrere Knochen gebrochen. Sie nimmt das mit Humor - und bereitet die nächsten Ausstellungen vor.

Doppeltes Pech für dkw-Chefin Ulrike Kremeier. Die Cottbuserin ist am vergangenen Wochenende in Berlin mit ihrem Fahrrad gestürzt. Sie trägt nun beide Arme in Gips. „Ich bin mit dem Fahrrad in Berlin den Trambahnschienen hängen geblieben“, sagt die Direktorin des Brandenburgischen Landesmuseums für moderne Kunst in Cottbus und Frankfurt (Oder) der RUNDSCHAU.

Was dann folgte: Krankenwagen, mit Sirene und Blaulicht Sonntagmorgen um neun Uhr in die Klinik. Die Liste der Verletzungen laut Diagnose: zwei Finger und Handgelenk an der rechten Hand gebrochen, linker Daumen gebrochen, leichte Gehirnerschütterung und ein blaues Auge.

Ein Bild aus guten Tagen: Ulrike Kremeier ohne Gips.
Ein Bild aus guten Tagen: Ulrike Kremeier ohne Gips. FOTO: Jakob Ganslmeier

Verordnung der Ärzte: Sechs Wochen Gips! Arbeiten gehe nicht wirklich, zum Tippen hat Ulrike Kremeier nach eigenen Angaben nur noch den linken Mittelfinger zur Verfügung. Sie nimmt die Folgen ihres Unfalls mit Humor: „Der Gips ist leider ziemlich schwer, daher ist das alles recht ermüdend. Aber ich spekuliere auf erheblichen Muskelzuwachs im linken Oberarm.“

Zu tun gebe es trotzdem einiges: Neue Ausstellungen in Frankfurt (Oder) und Cottbus stehen auf dem Plan. „Wir sind ein gutes Team und werden es gemeinsam schaffen, dass den Ausstellungen mein Handicap nicht anzusehen sein wird“, sagt Kremeier.

(oht)
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