So wünschen sie sich mehr Obstbäume in der Stadt, deren Früchte auch von den Bürgern geerntet werden dürfen. An den Schulen sollte es eine bessere Mülltrennung geben, so ihre Forderung. Es müsste mehr Mülleimer auf Schulhöfen geben. Zudem entstand die Idee eines Abfallalphabeths, das deutlich macht, was für Müll in Schulen anfällt und wie dieser beseitigt wird. Recyclingideen aus Verpackungen wurden geboren. So könnten aus leeren PET-Flaschen Blumentöpfe werden - die Kinder wünschen sich hierzu einen Bastelworkshop. Schon konkreter ist der Vorschlag, für den September eine zweite Müllsammeltour durch Cottbus zu organisieren. Einige Kinder äußerten, lieber mit Fahrrad zur Schule kommen zu wollen, als mit Auto gebracht zu werden. Wenigstens sollten Fahrgemeinschaften gebildet werden, schlugen sie vor. Und nicht zuletzt wurde zur Teilnahme am Kinder- und Jugendumweltwettbewerb im nächsten Jahr aufgerufen.

Seit mehr als 50 Jahren existiert das Schulgartenprojekt, das sich für außerschulischen Unterricht in der Natur einsetzt. Die Arbeiten seien den Jahreszeiten angepasst, erklärt die Initiatorin Ulrike Blumensath. "Normalerweise geben hier die Lehrkräfte ein konkretes Umweltthema vor, das von den Schülern bearbeitet wird. Heute haben wir das umgekehrt", so die Lehrerin der Nevoigt-Grundschule.