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| 18:41 Uhr

Cottbus
Umgangsformen: Kelch will Ältestenrat bemühen

Cottbus. Die Fraktionsvorsitzenden im Stadtparlament und Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU) – der so genannte Ältestenrat der Stadt – werden in der kommenden Woche nach der Stadtverordnetenversammlung zusammenkommen. Von Daniel Schauff

Angeregt hat das Kelch in der Hauptausschuss-Sitzung am Mittwochabend. Grund ist vor allem, dass seine Verwaltung mit Anfragen aus der Stadtverordnetenversammlung „zugeschüttet“ und nahezu gelähmt werde.

Trotz des politischen Wahlkampfs sei das in seinen Augen untragbar, so Kelch. 16 Anfragen stehen nach derzeitigem Stand auf der Tagesordnung am kommenden Mittwoch, kündigte Stadtparlamentschef Reinhard Drogla (SPD) an. Fraktionen nannten Kelch und Drogla nicht, AfD-Fraktionschefin Marianne Spring-Räumschüssel verteidigte dennoch ihre Fraktion. Eine Anfrage sei nicht beantwortet worden, deshalb sei eine nachgeschoben worden.

Der Ältestenrat wird auch über den Umgang der Stadtverordneten untereinander reden. Stein des Anstoßes ist unter anderem ein wiederholter Antrag der AfD, über den die Stadtverordneten in der Oktobersitzung nicht diskutieren wollten. CDU-Fraktionschef Hagen Strese kritisierte zudem Äußerungen des Stadtverordneten Jürgen Maresch (Unser Cottbus) über die Stadt in einem Zeitungsartikel. Auch darüber solle am Mittwoch gesprochen werden, hieß es im Hauptausschuss.