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| 10:02 Uhr

Interview mit Ulla Meinecke
Die „Tänzerin“ ist mit im Gepäck

 Ingo York, Ulla Meinecke und Reinmar Henscke bei einem Auftritt in Friedberg.
Ingo York, Ulla Meinecke und Reinmar Henscke bei einem Auftritt in Friedberg. FOTO: Ulla Meinecke / U.M.
Schmogrow. Der Pächter des Schmogrower Sportlerheims Ralph Reichert holt für seine Veranstaltungsreihe Ulla Meinecke für ein Konzert auf die benachbarte Festbühne. Bevor sich die Entertainerin mit ihren Musikern Ingo York und Reinmar Henschke auf den Weg in den Spreewald macht, um dort am Samstag um 20 Uhr zu singen und zu spielen, stand sie für ein RUNDSCHAU-Gespräch bereit.

Ach wissen Sie, ob große Bühne oder auch ein ganz kleiner Rahmen, das ist für uns nicht entscheidend. Wir wollen die Leute unterhalten. Egal ob in Hamburg, in Frankfurt am Main oder in mittelgroßen Arenen, wie letztens in Hünfeld. Jetzt geht es also nach Schmogrow. Da reagiert unser Management offen und flexibel, auch wenn uns eine Anfrage aus dem uns bislang noch unbekannten Schmogrow erreicht.

Ihr Spielort am Samstag liegt am Rande des Spreewaldes. Hatten Sie bisher schon Kontakte mit unserer idyllischen Landschaft?

Da sage ich Ihnen eine ganz klares Ja, denn nach dem Mauerfall war der Spreewald tatsächlich eins der ersten Ziele, auf die ich wirklich neugierig war. Und Sie können sich bestimmt vorstellen, dass ich nicht nur überrascht war, sondern tatsächlich auch völlig fasziniert von den optischen Eindrücken und der himmlischen Ruhe. Für mich, die im lauten und hektischen Berlin lebt, eine geradezu paradiesische Erfahrung.

Werden Sie rund um Ihr Konzert am Samstag erneut die Spreewald-Ruhe genießen?

Nein, diesen Ausflug muss und werde ich zu einem späteren Zeitpunkt einplanen. Weil wir nach dem Schmogrower Gastspiel in der wirklich selten schönen Lage sind, gerade einmal 100 Kilometer zu fahren müssen, bis wir daheim sind. Wir sind ja nicht nur leidenschaftliche Musiker, sondern haben auch ein Leben neben der Musik. Zum Beispiel ist unser Pianist alleinerziehender Vater einer Siebenjährigen, da zählt jede Stunde der Gemeinsamkeit.

Können Sie uns ein wenig neugierig machen auf Ihr Programm, in dem garantiert die „Tänzerin“ als Ihr wohl bekanntester Titel nicht fehlen wird …

Natürlich, denn darauf warten doch die Leute. Mit meinen beiden großartigen Multi-Instrumentalisten Ingo York und Reinmar Henschke spielen wir alte und neue bekannte deutsche und internationale Songs. Aber auch Lieder, die bislang kaum einer kennt. Zwischen den Musiktiteln erzähle ich den Gästen aus meinem Leben und sonstige Geschichten. Somit sind das stets schöne und unterhaltsame Abende, auf die wir drei uns stets aufs Neue freuen.

Bei so wenigen Musikern müssen Sie sich sicher der Unterstützung aus der Konserve bedienen …

Ja, das denken Sie, und viele Gäste im Publikum denken das übrigens auch. Nicht selten sagen uns die Leute nach dem Konzert, dass die Musik von uns dreien sich angehört hat, als hätten fünf oder sechs Leute musiziert. Aber es ist tatsächlich so, dass wir alles live und ohne Einspieler präsentieren.

 Ingo York, Ulla Meinecke und Reinmar Henschke bei einem Auftritt in Friedberg.
Ingo York, Ulla Meinecke und Reinmar Henschke bei einem Auftritt in Friedberg. FOTO: Ulla Meinecke / U.M.